PENTHESILEA

HEINRICH VON KLEIST

Trauerspiel

Regie: Jan Steinbach

 

 

Besetzung

 

MATINEE: 13. September 2015, 11.00 Uhr, T-Café

PREMIERE: 18. September 2015, 19.30 Uhr, Grosses Haus

Weitere Aufführungen: 22/09, 07/10, 10/10, 15/10, 25/10, 30/10

Stückeinführungen: 07/10, 30/10, 18.45 Uhr, Kleines Haus

 

  

Abo, freier Verkauf, Preiskategorie I

 

 

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Zwischen Griechenland und Troja herrscht Krieg. Bis das Heer der Amazonen auftaucht, sind die Fronten klar. Dann ändert sich alles.

Den Amazonen ist es auferlegt, sich mit dem Mann zu verbinden, den sie im Kampf bezwingen. Die aus der Verbindung geborenen Jungen werden getötet; die Mädchen dagegen werden zu neuen Kriegerinnen ausgebildet. Ihre Königin, Penthesilea, verliebt sich in Achill und versucht ihn zu besiegen. Doch in einem Kampf wird sie verletzt und von Achill besiegt; doch da bewusstlos, weiß sie hiervon nichts.

Ihre Dienerin Prothoe beschwört Achill, sich im nächsten Gefecht besiegen zu lassen. Penthesilea aber führt den Kampf gnadenlos bis zum Ende und tötet Achill in wilder Raserei. Als sie ihre Tat realisiert, begeht sie Selbstmord.

 

Krieg und Liebe, Verstand und Gefühl – unvereinbare Prinzipien prallen in Kleists „Penthesilea" aufeinander und reißen alle Figuren wie in einem heillosen Sturm hinweg. Nichts ist mehr gewiss: Worte werden zu Taten, Küsse zu Bissen.

 

Erst 65 Jahre nach Kleists Suzid im Jahre 1811 wurde dieser Klassiker über Leidenschaften, die sich in Maßlosigkeit und Wahn verlieren, uraufgeführt. Ein Text, der von der erschreckenden Abgründigkeit der menschlichen Psyche erzählt.

 

 

ERSTE PRESSESTIMMEN:

 

 

(…) klares, kluges Sprechtheater ohne Effekthascherei, ohne Klangbrei und Videogeflimmer. (…) anrührend in Szene gesetzt und umwerfend gespielt (…)
www.vorarlberg.orf.at

 

Hanna Binder spielt die Penthesilea selbstentäußernd, kann in einem Moment umschlagen von Sanftmut zur Raserei. Felix von Bredow zeigt einen milden, verletzlichen  Achilles, und das ist sehr berührend.  (…) Das Premierenpublikum hat die Herausforderung dieses sperrigen Textes in einer so sensiblen Inszenierung angenommen und das Team mit großem Applaus bedacht.
NEUE Vorarlberger Tageszeitung

 

Die gebundene Kleist’sche Sprache (…) war über weite Strecken akustisch schwer verständlich, somit konnte die Botschaft kaum über die Rampe des Bregenzer Theaters dringen.
APA

 

Jan Steinbach inszeniert Kleists „Penthesilea“ am Landestheater mit ruhig starker Hand. (…) die Hauptprotagonistin des Abends ist die Sprache Kleists Dramas, deren geschliffener Glanz, der rasend-fatalen Handlung eine noch erschütternde, noch fragilere Ebene verleiht.
VORARLBERGER NACHRICHTEN


In Jan Steinbachs kühler Inszenierung wirkt das Stück bei aller Sprachwucht leicht. Und brutal heutig.
ST. GALLER TAGBLATT





Regie: Jan Steinbach

Bühne: Frank Albert
Kostüm: Lisa Däßler

Dramaturgie: Dirk Olaf Hanke

Licht: Arndt Rössler

Ausstattungsassistenz: Leslie Bourgeois

Regieassistenz & Inspizienz: Nina Stix

 

Penthesilea: Hanna Binder

Achilles: Felix von Bredow

Prothoe: Isabel Hindersin

Meroe: Alexandra Riemann

Asteria: Camilla Nowogrodzki

Odysseus: Mathias Kopetzki

Diomedes: Markus Subramaniam

Antilochus: Maximilian Laprell