DER GEIZIGE

Molière

Komödie

 

MATINEE: So, 2. Oktober 2016, 11 Uhr, T-Café

PREMIERE: Sa, 8. Oktober 2016, 19.30 Uhr, Grosses Haus

WEITERE AUFFÜHRUNGEN: Mi 12/10, Di 18/10, Sa 22/10, So 30/10, Fr 11/11, Do 01/12, Sa 31/12

STÜCKEINFÜHRUNGEN: Di 18/10, So 30/10, Kleines Haus, Eingang über das T-Café 

 

Abo, freier Verkauf, Preisklasse I

 

 

 

Besetzung

Tickets




Die Pest über die Aufrichtigkeit! Die ist ein mieses Geschäft!
JAQUES

 

Der nicht mehr ganz junge Harpagon liebt sein Geld über alles. Davon will er so viel wie möglich bekommen und auch behalten und pfeift dafür auf Ehre, Vernunft oder Gewissen. Darunter zu leiden haben vor allem seine Angestellten und die beiden erwachsenen Kinder. Letztere will der Alte gewinnbringend verheiraten. Das passt Elise und Cléante gar nicht, denn die beiden haben sich bereits anderweitig umgesehen.  Als Cléante herausfindet, dass sein Vater seine schöne Mariane zur Braut haben will, gehen die Jungen zum Angriff über ...

 

In Molières Komödie trägt keine der Figuren eine weiße Weste. Vielleicht genau deswegen fällt es Molière leicht, seinem Publikum den sprichwörtlichen Spiegel vorzuhalten. Seine Stücke entstanden als Reflexion auf reale Begebenheiten und in Anlehnung an lebende Persönlichkeiten, was ihm damals viel Ärger einbrachte. Heute zählen seine Stücke zu den Klassikern auf der Bühne und sind in ihrer Gesellschaftskritik aktuell wie eh und je.

Mit der Regisseurin Heike Frank und dem Bühnenbildner Ralph Zeger kommt als bewährtes Team zurück an das Vorarlberger Landestheater und arbeiten heuer mit der jungen Kostümbildnerin Miriam Aksoy zusammen.

Rund um den Schauspieler Sven Walser präsentiert sich ein Ensemble aus bekannten Gesichtern, festen Ensemblemitgliedern und neuen Gästen mit der ersten großen Sprechtheaterproduktion der Spielzeit 2016/17.

 

PRESSESTIMMEN

 

Das Vorarlberger Landestheater spielt Molieres "Der Geizige" so rasant, wie es sich in Zeiten des Turbokapitalismus gehört (…) Es sind Details, die großen Spaß machen (…) Sven Walser spielt den knauserigen Hausherrn hinreißend komisch, mit der richtigen Dosis an Überzeichnung und einer Spur Selbstironie. (...)

St. Galler Tagblatt

 

(…) Frank hat handfest inszeniert, hat dem Wortwitz des Stückes klassischen Slapstick, Gags und Kapriolen hinzugefügt und auch einiges an körperlichem Einsatz von ihren SchauspielerInnen gefordert (…) Dan Glazer spielt den Valère mit viel Einsatz, spielerischer Leichtigkeit, unterstreichender Mimik und Gestik (…) Die junge Mariane (…) äußerst präsent, mit viel Spielfreude dargestellt. Johanna Steinhauser und Mathias Kopetzki begeistern in ihrer Dynamik und Zeichenhaftigkeit (...)

KULTUR-Zeitschrift

 

Das Bühnenbild ist "geizig reduziert" und überzeugt gerade dadurch. Es wurde wirklich ein glaubhaftes Geizigen-Zimmer "gezimmert" samt Ölradiator, schäbiger Tapete und durchlugenden Holzbrettern an der Decke.

Neue Vorarlberger Tageszeitung

 

Abgesehen davon, dass Frank die Bühnenfassung mit leicht flapsigen Ausdrücken gut nachvollziehbar zwischen Damals und Heute changieren lässt, haben sich Bühnenbildner Ralph Zeger und Kostümdesignerin Miriam Aksoy ein Duell geliefert, das den Abend neben dem zügigen Ablauf beherrscht. (…) Wolf Gerlach (Cleante) stimmt bruchlos mit ein und auch mit dem prominenten Gast, dem von Film und Fernsehen bekannten Sven Walser, hat das Leading-Team ins Schwarze getroffen.

Vorarlberger Nachrichten

 

 

 





Regie: Heike Frank

Bühne: Ralph Zeger

Kostüme: Miriam Aksoy

Dramaturgie: Ludwig zur Hörst & Britta Kampert

Licht: Arndt Rössler

Ausstattungsassistenz: Lilli Löbl

Regieassistenz: Nina Stix

Inspizienz: Angelyn Bär

 

Harpagon: Sven Walser

Elise: Bo-Phyllis Strube

Cléante: Wolf Gerlach

Valère: Dan Glazer

Mariane: Alexandra Maria Nutz

Maître Simon / Frosine / Kommissar: Johanna Steinhauser

Jaques / La Fleche: Mathias Kopetzki