MEIN KAMPF

Farce

George Tabori

 

Stückdauer: 2 1/2 Stunden, eine Pause

 

MATINEE: So, 8. Jänner 2017, 11 Uhr, T-Café

PREMIERE: Sa, 14. Jänner 2017, 19.30 Uhr, Grosses Haus

WEITERE AUFFÜHRUNGEN: Do 19/01, Di 07/02, Fr 10/02, Mi 01/03, Sa 11/03, So 19/03

STÜCKEINFÜHRUNGEN: 19/01, 07/02, 10/02, 01/03, 11/03, 19/03, jeweils 19.00 Uhr, Kleines Haus, Eingang über T-Café

 

Am 19. Jänner findet im Anschluss an die Vorstellung die CUENSTLERRUNDE IM CUENSTLER bei freiem Eintritt statt.

 

Der Vorhang zu und alle Fragen offen? Kommen Sie mit uns ins Gespräch! Treffen Sie im Jänner das Ensemble von George Taboris MEIN KAMPF bei einem Getränk in lockerer Runde.

 

Abo, Freier Verkauf, Preisklasse I

 

 

Besetzung

Tickets



Ein junger Mann aus Braunau am Inn fährt nach Wien, um von dort aus die Welt zu erobern – als Kunstmaler. Doch an der Akademie der Bildenden Künste wird ihm bescheinigt, dass er höchstens zum Anstreicher taugt. Bei den darauffolgenden zahlreichen Versuchen sich umzubringen, ist unglücklicherweise immer jemand zur Stelle, Adolf Hitler davon abzuhalten. Sein Lebensretter heißt in George Taboris Stück Schlomo Herzl, ist Schriftsteller und residiert im Männerasyl in der Wiener Blutgasse. Hier schreibt er an seinem Opus Magnum, das den Titel „Mein Kampf“ tragen soll. Herzl sorgt sich um den jungen Tunichtgut aus der Provinz, teilt in den kalten Winternächten seinen Mantel und sein Bett mit Hitler. Doch Herzls Liebe wird den gescheiterten Kunststudenten nicht von seiner Weltkarriere als Würgeengel abhalten können.

 

In MEIN KAMPF mischen sich Witz und Tiefsinn, Poesie und Melancholie, grauenhafte Realität und brüllende Komik so leicht, wie es nur George Tabori vermochte.

 

 

PRESSESTIMMEN

 

Die Inszenierung des sehr vielversprechenden Max-Reinhardt-Seminar-Absolventen Matthias Rippert (…) schafft es damit, die Zuschauer in eine fast körperlich spürbare, hohe Konzentration zu versetzen und am Ende zu wahren Begeisterungsstürmen hinzureißen. (…) Die live gespielten Bilder werden großflächig auf die Saloonwände projiziert, hinter welchen sie exakt im selben Moment virtuos gespielt werden. Das ganze ist ein Multimedia-Vexierspiel, ist „Theater 2.0“ in Höchstform. Ist so wahr und derartig bewegend, wie Theater nur sein kann. Ist eine sehr gekonnte Mischung aus Theater und Live-Film. Die Musik von Robert Pawliczek tut ein Übriges, geht an die Gefühle und an die Gedanken. (…) Alle (!) Darsteller spielen wunderbar. 

NEUE Vorarlberger Landestheater

 

(…) Thomas Schmidt (…) gibt diesen ständig mit sich hadernden, unsicheren und leidenden Buchhändler, der über den Titel seines Roman nie hinauskommt, absolut überzeugend (…) Wunderbar auch der äußerst wandlungsfähige Felix von Bredow als junger Hitler. Mit überzeugendem Spiel und sprachlich feinen Nuancierungen gelingt es ihm, jene Lacher im Publikum zu erzeugen, die im Halse stecken bleiben. Für eine solide Leistung sorgen Marcus Mislin als Koch Lobkowitz, Alexandra Maria Nutz in tiefschwarzem Leder als Frau Tod, Carolin Knab als Gretchen und Lukas Wurm als Himmlisch. (…) Das Männerwohnheim als Westernsaloon mit leuchtend roter Schrift (Blutgasse) würzt Regisseur Matthias Rippert mit diversen Zitaten aus legendären Quentin Tarantino-Filmen wie „Inglourious Basterds“ und „Kill Bill“ (so trinkt Frau Tod etwa aus einem Maß Milch); Die großzügig verwendete Musik, sowie der Einsatz von Videostills (das Spiel der Darsteller wird häufig zeitgleich auf die Hauswand gebannt) unterstützen die künstliche Atmosphäre und verweisen darauf, dass die gesamte Handlung vielleicht nur als Fantasie - im Kopf von Schlomo Herzl stattfindet.

kulturzeitschrift.at

 

„(…) schafft das Landestheater ein packendes Stück. Zu verdanken ist dies in erster Linie den Darstellern. (…)vor allem Thomas Schmidt als Herzl und Felix von Bredow als Hitler spielen sich die Seele aus dem Leib. (…)Überhaupt liefert der Enddreißger

eine erstaunlich reife Leistung ab. Das Stilmittel, mit Handkamera gefilmte Dialoge live zu projezieren und so auch den hinteren Reihen den Anblick eines Minenspiels zu bescheren, sollte öfter eingesetzt werden.“

Blättle Bregenz

 

„Eine Groteske wie Taboris Stück muss auch gut umgesetzt werden. Und das gelingt in der kurzweiligen Bregenzer Version über weite Strecken fast ebenso gut, wie Musik und Live-Videoprojektionen funktionieren.“

Vorarlberger KirchenBlatt





Regie: Matthias Rippert

Ausstattung: Selina Traun 

Dramaturgie: Alexandra Althoff

Licht: Dennis Scherf

Musik: Robert Pawliczek

Ausstattungsassistenz: Leslie Bourgeois

Regieassistenz: Nina Stix

Inspizienz: Angelyn Bär 

 

Schlomo Herzl: Thomas Schmidt

Lobkowitz: Marcus Mislin

Hitler: Felix von Bredow

Gretchen: Carolin Knab

Frau Tod: Alexandra Maria Nutz

Himmlisch: Lukas Wurm