ORPHEUS UND EURYDIKE

Christoph Willibald Gluck, Libretto Ranieri de' Calzabigi

Oper

Wiener Fassung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

In Kooperation mit dem Symphonieorchester Vorarlberg

 

Dauer: 90 Min., keine Pause

 

MATINEE: So, 22. Jänner 2017, 11 Uhr, ORF Landesstudio Vorarlberg, Dornbirn

 

PREMIERE: Mi, 01. Februar 2017, 19.30 Uhr, Grosses Haus, anschließend Premierenfeier

 

WEITERE AUFFÜHRUNGEN: Fr 03/02, Di 14/02, Do 16/02, Sa 18/02, Mo 20/02, Mi 22/02, Fr 24/02, So 26/02, 19.30 Uhr sowie So 05/02 & So 12/02, 16 Uhr

 

STÜCKEINFÜHRUNGEN: 05/02, 12/02, jeweils 15.30 Uhr, 03/02, 14/02, 24/02, 26/02, jeweils 19.00 Uhr, Kleines Haus, Zugang über T-Café

 

 

Abo, Freier Verkauf, Preisklasse III

 

 

Besetzung

Tickets



 

Orpheus ist untröstlich über den plötzlichen Tod seiner frisch angetrauten Eurydike. Als er am Grab der Geliebten die Götter um Gnade bittet, erscheint Amor, der Liebesgott, mit einer Nachricht von Zeus. Die Götter erlauben dem Sänger den Abstieg in die Unterwelt. Gelingt es ihm, die dort lebenden Furien mit seinem Gesang zu berühren, darf er Eurydike wieder zu den Lebenden zurückführen. Doch nur unter einer Bedingung: Er darf sich am Rückweg nicht zu ihr umdrehen. Orpheus gelangt dank seines wunderschönen Gesangs zu seiner Eurydike. Doch die will nur eines: einen Blick ihres Orpheus‘. Orpheus gelingt es nicht, dem verzweifelten Flehen standzuhalten. Er verliert Eurydike ein zweites Mal …

 

Mit Michael Hofstetter hat das Vorarlberger Landestheater einen ausgewiesenen Spezialisten im Bereich der Barockmusik als Dirigent für Glucks stimmungsvolles Meisterwerk gewinnen können.

 

PRESSESTIMMEN

 

(David DQ Lee) hat am gestrigen Premierenabend das Publikum zum stärksten Applaus animiert. Die Stimme ist in der Tat von einer Schönheit, die wohl auch Zuhörer, die ihre Empathie zu zügeln wissen, den Atem anhalten ließ oder zu Tränen rührte. (…) Für die deutsche Sopranistin Daniela Gerstenmeyer ist die Eurydike ein Rollendebüt, das sie glänzend bewältigt hat. (…) die Raumakustik lässt auch Einzelstimmen durchhören, und zwar höchst angenehm. 

Vorarlberger Nachrichten

 

Messerscharf artikuliert schießen die schnellen Streicherpassagen auseinander, als die Furien Orpheus den Zutritt zur Unterwelt verwehren wollen. Traumhaft leise verhallt im Orchester das Echo seines Gesangs. Heikel-quirlige Naturklänge der Holzbläser fügen sich spielerisch leicht in das Kontinuum des vorbildlich mit den Bässen ausbalancierten Gesamtklangs. Über ihm bleibt die Harfe jederzeit hörbar, wo sie besänftigend eingreift. 

schwäbische.de

 

(…) straffe Tempi, extrem ausgereizte Dynamik und eine kluge Rhetorik in der Umsetzung der gefühlsmäßigen Ausdruckspalette (ergeben) eine stilistisch in höchstem Maße befriedigende, weil der Musik entsprechende Wiedergabe von Glucks Oper. (…) Eine Klasse für sich sind mit ihrer hochkarätigen Musikalität und schauspielerischen Einsatzfreude die drei Protagonisten, die mit zunehmender Intensität des Geschehens auch echte Gefühle zu transportieren vermögen. (…) 

kulturzeitschrift.at

 

bejubelter Publikumserfolg.

APA / vol.at / tt.com / salzburg.com

 

(…) alle Sänger überzeugten nicht nur musikalisch, sie glänzten auch darstellerisch. (…) Oper darf nicht zur reinen "Gestern-Veranstaltung" verkommen. Dass sie im Heute ankommt und überleben kann, dafür hat das Landestheater einen ordentlichen und erlebenswerten Beitrag geleistet. 

NEUE Vorarlberger Tageszeitung

 

(Dirigent) Hofstetter weiß um die Lebendigkeit einer kleinräumigen Phrasierung und um die Ausdrucksskala der Emotionen. (…) schafft Kubelkas Inszenierung eindrucksvolle Bilder, und sie überlagert bei aller Eindrücklichkeit nie die Musik. (…) 

Kronen Zeitung

 

Ich bin immer noch überwältigt und ich kann einfach nur sagen: wunderbarer Abend und ich hab den Abend sehr genossen.

Premierenbesucher in ORF Vorarlberg heute





Musikalische Leitung und Dirigat: Michael Hofstetter

Regie: Alexander Kubelka

Bühne: Florian Etti     

Kostüme: Andrea Hölzl

Puppengestaltung & Bau: Judith Mähler 

Dramaturgie: Dorothée Bauerle-Willert

Licht: Arndt Rössler

Assistenz musikalische Leitung & Korrepetition: Gerald Krammer

Leitung und Einstudierung Bregenzer Festspielchor: Benjamin Lack

Ausstattungsassistenz: Leslie Bourgeois

Regieassistenz und Produktionsleitung: Agnes Kitzler

Inspizienz: Angelyn Bär

Übertitel: Barbara Camenzind

 

Orpheus: David DQ Lee

Eurydike: Daniela Gerstenmeyer

Amor: Keri Fuge

Chor: Bregenzer Festspielchor

Eva-Maria Hausmann, Franziska Schneider, Tatjana Leimbach, Veronika Vetter, Manuela Bickel, Heidi Caviezel,
Tanja Oberscheider, Britta Wagener, Andre Boston, Günther Haußmann, Joachim Schneider, Wendelin Weber, Daniel Büchel, Günter Felckenstein, Wojciech Latocha, Jakob Rapatz

Orchester: Vorarlberger Symphonieorchester