FELLINIS SCHIFF DER TRÄUME

nach dem gleichnamigen Film von Federico Fellini

Schauspiel mit Musik

 

Stückdauer: 100 Min., keine Pause

 

MATINEE: So, 26. März 2017, 11 Uhr, T-Café

 

PREMIERE: Sa 1. April 2017, 19.30 Uhr, Grosses Haus, anschließend Premierenfeier*

 

WEITERE AUFFÜHRUNGEN: Fr 07/04, Do 13/04, Di 18/04, Sa 22/04, Mi 10/05, So 14/05

 

STÜCKEINFÜHRUNGEN: 07/04, 22/04, 10/05, 14/05, jeweils 19.00 Uhr, Kleines Haus, Zugang über T-Café

 

Abo, Freier Verkauf, Preisklasse II

 

* Tanzen erwünscht! Im Anschluss an Premieren im Grossen Haus finden im Vorarlberger Landestheater regelmäßig Premierenfeiern statt. Schauspieler, Premierengäste und das Regie-Team feiern, und Sie sind herzlich dazu eingeladen (auch wenn Sie nicht in der Premiere waren). Von 22.00 bis 02.00 Uhr nachts legen DJs im Kleinen Haus auf.

 

 

Besetzung

Tickets



Neapel, Juli 1914: Ein Kreuzfahrtschiff legt ab. An Bord eine bunte Gesellschaft aus Sängern, Dirigenten, Musikliebhabern und bedeutenden Persönlichkeiten, die in See stechen, um die Asche der großen Operndiva Edmea Tetua den Wellen zu übergeben. Man ist unter sich und nichts trübt die feierlich festliche Stimmung der egozentrischen Trauergesellschaft, bis in Seenot geratene serbische Flüchtlinge vom Kapitän an Bord gerettet werden. Ein Kriegsschiff fordert die Herausgabe der Flüchtigen, und die illustre Schiffsgesellschaft sieht mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs dem plötzlichen Untergang entgegen …

 

Ausgehend von Federico Fellinis filmischem Meisterwerk entwickelt der Regisseur Bernd Liepold-Mosser eine Bühnenadaption als Parabel auf das aktuelle Weltgeschehen mit komisch-skurrilen Charakteren und einem Streichquartett an Deck.

 

PRESSESTIMMEN

 

"Boris Fiala (…) hat auch diesmal mit seinen Kompositionen wie Arrangements einfach Beeindruckendes geschaffen. Ein Streichquartett des „ensemble plus“ agiert als Bordorchester und bietet hochmusikalische Leckerbissen.

 

Einfach umwerfend die Leistungen der Schauspieler, einfach herrlich die schrägen Charaktere dieser dem Untergang geweihten Gesellschaft. Nicht im Geringsten steht hier Regisseur Liepold-Mosser in seinem diffizilen und sorgsamen Blick auf den Menschen Fellini, dem großen Könner dieser Meisterschaft, nach!

Es ist ein Genuss dieses Ensemble, das in jeder Sekunde präsent und mit größtem Einsatz auf der Bühne steht, bei seiner Schicksalsfahrt zu begleiten. Der Geniestreich des Regisseurs, das Publikum als serbische Flüchtlinge mit ins Boot zu nehmen, überrascht und gestaltet den Abend umso prickelnder."

 

Dagmar Ullmann-Bautz, kulturzeitschrift.at 

 

 

"Die Komik des Stücks entsteht vor allem durch die Darstellung der skurrilen Charaktere der Besatzung. 

 

Erwin Belakowitsch, der unter anderem ausgebildeter Sänger ist, füllt den Abend mit seinem Operngesang als Sänger Fuciletto. Applaus erhält die Solo-Nummer von Tamara Stern als Ildebranda Cuffari. Der ausdrucksstark vorgetragene, rockigere Pop-Song bietet Abwechslung zu den Opern-Zitaten.

 

Es ist das gelungene Zusammenspiel aus Musik (Boris Fiala),

der gut choreografierten Darstellung und dem einfachen, aber effektiven Bühnenbild (Karla Fehlenberg), das die Inszenierung von Liepold-Mosser zu einem leichten, unterhaltsamen

Stück macht, das reichlich Applaus erhielt."

 

Lisa Kammann, NEUE Vorarlberger Tageszeitung

 

 

"Neben der wunderbaren Begegnung mit Tamara Stern, die ihre Sologesangsnummer im perfekten Maß überzeichnet, enthält die Produktion bis hin zum Verdi-Chor enormen Witz, der uneingeschränkt genossen werden kann, wenn das gesamte Ensemble (…) aus absoluten Choreografie-Theater-Profis besteht. Daraus bezieht die Inszenierung auch ihren Tiefgang."

 

Christa Dietrich, Vorarlberger Nachrichten

 

 





Regie: Bernd Liepold-Mosser

Bühne & Kostüm: Karla Fehlenberg

Dramaturgie: Ludwig zur Hörst

Musik: Boris Fiala   

Licht: N.N.

Ausstattungsassistenz: Leslie Bourgeois

Regieassistenz: Nina Stix

Inspizienz: Eva Lorünser


Orlando: Thomas Schmidt   

Ildebranda Cuffari: Tamara Stern       

Blinde Prinzessin: Jele Brückner

Fuciletto: Erwin Belakowitsch

Sir Reginald: Daniel F. Kamen

Lady Violet: Katja Uffelmann

Grossherzog: David Kopp

Maestro: Alexander Ebeert

Kapitän: Luzian Hirzel