UND JETZT: DIE WELT!

UND DANN KAM MIRNA

Zwei Stücke von Sibylle Berg an einem Abend

Österreichische Erstaufführung

 

Stückdauer: ca. 100 Minuten, keine Pause

 

MATINEE: So, 30. April 2017, 11 Uhr, T-Café

 

PREMIERE: Sa 6. Mai 2017, 19.30 Uhr, Grosses Haus, anschließend Premierenfeier*

 

WEITERE AUFFÜHRUNGEN: Di 09/05, Mi 31/05, Do 08/06, So 11/06, Fr 16/06, Sa 24/06

 

STÜCKEINFÜHRUNGEN: Di 09/05, Mi 31/05, So 11/06, Fr 16/06, jeweils 19.00 Uhr, Grosses Haus, Eintritt frei!

 

Ausstellung ROLLEN:PARKOUR

Wie bin ich? Was kann ich? Und wie sehen mich die anderen?

 

Die Ausstellung ROLLEN:PARKOUR lädt alle TheaterbesucherInnen ein, humorvoll Rollenbilder, Klischees und Stereotypen zu hinterfragen. Auf allen Stockwerken des Vorarlberger Landestheaters präsentiert der Verein Amazone kurze Videos zu untypischen Berufsbildern, interaktive Stationen und ein Spiel zur aktiven Beseitigung von Rollenbildern.

 

ab 6. Mai 2017, T-Café und Foyer, ab 18.30 Uhr, freier Eintritt in Verbindung mit einem

Vorstellungsbesuch im Grossen Haus

 

Abo, Freier Verkauf, Preisklasse I

 

* Tanzen erwünscht! Im Anschluss an Premieren im Grossen Haus finden im Vorarlberger Landestheater regelmäßig Premierenfeiern statt. Schauspieler, Premierengäste und das Regie-Team feiern, und Sie sind herzlich dazu eingeladen (auch wenn Sie nicht in der Premiere waren). Von 22.00 bis 02.00 Uhr nachts legen DJs im Kleinen Haus auf.

 

Das Stück UND JETZT: DIE WELT! Oder Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen von Sibylle Berg ist als E-Book erschienen. Mehr dazu hier.

 

 

Besetzung

Tickets



Sibylle Berg ist eine der erfolgreichsten Autorinnen der Gegenwart, weil sie mit spitzer Zunge und viel Humor über den Alltag von (jungen) Frauen schreibt. Ihre Themen sind die Sehnsucht nach der großen Liebe, die Sorge ums Geld und die perfekte Figur sowie die Suche nach neuen Formen weiblicher Selbstbestimmung. Gnadenlos und zugleich mit großer Zärtlichkeit porträtiert sie in ihren zwei Theaterstücken vier junge Frauen zwischen erotischen Abenteuern, Kindererziehung, Modefragen, Sex, Freundschaft und Fitnessstudio. Obwohl sie zusammen wohnen, kommunizieren sie nur per Skype, SMS, Chat oder Telefon. Und unversehens werden aus unabhängigen modernen Frauen im Selbstfindungsmodus vier Mütter frühpubertierender Mädchen. Spätestens jetzt sollten die überforderten Thirtysomethings erwachsen werden oder zumindest so tun. Aber ihre Töchter nehmen die eigene Erziehung lieber selbst in die Hand und versuchen - ganz nebenbei - auch die eigenen Mütter auf Kurs zu bringen.

 

PRESSESTIMMEN

 

Die Autorin schrieb den ersten Text "für eine Person und mehrere Stimmen. Oder anders", den zweiten "für ca. zwei Darstellerinnen oder eine hochgradig gespaltene Persönlichkeit". Regisseurin Nele Weber und Dramaturgin Britta Kampert wählten für den ersten Teil vier, für den zweiten fünf Spielerinnen. Den Übergang zwischen den Stücken löst man mit Witz: Mit dem geknüllten Tüll wischen Stefanie Rösner, Bo-Phyllis Strube und Yanna Rüger schwungvoll durch bunte Seidenpapierln, die sie in die Luft geschossen haben (Bühne: Elisabeth Weiß). Alexandra Maria Nutz, ganz schön Girlie, dröhnt mit dem Laubbläser durch die Partie.

Petra Nachbaur, Der Standard 
 
Mit der zwölfjährigen Lustenauerin Marie Florentina Fürnschuß hat das Theater eine junge Akteurin im Premierenteam, die das mit augenzwinkernder und daher stimmiger Altklugheit zu vermitteln vermag. Die Akteurinnen reißen das Stück somit raus. Stefanie Rösner, Bo-Phyllis Strube, Yanna Rüger und Alexandra Maria Nutz zeigen, von Regisseurin Nele Weber gut zum Ensemble verschweißt, nicht diverse Strategien, sondern in der knallbunten Ausstattung von Elisabeth Weiß und Regine Standfuss ein wildes Kaleidoskop an Befindlichkeit. Und das so im Hier und Jetzt, dass die Spannung durchgehend erhalten bleibt.

Christa Dietrich, Vorarlberger Nachrichten

 

 





Regie: Nele Weber

Bühne: Elisabeth Weiß

Kostüm: Regine Standfuss

Choreografie: Mirjam Klebel

Dramaturgie: Britta Kampert

Licht: Arndt Rössler

Ausstattungsassistenz: Lilli Löbl

Regieassistenz: Agnes Kitzler

Inspizienz: Angelyn Bär

 

Schauspielerinnen: 

Alexandra Maria Nutz

Stefanie Rösner

Yanna Rüger

Bo Phyllis Strube

 

Mirna: Marie Florentina Fürnschuß und Chiara Tomasini (aus dem Jugendclub 10+)