ATLAS DER ABGELEGENEN INSELN

nach Judith Schalansky

 

Eine Koproduktion mit makemake produktionen, eine Kooperation mit dem Vorarlberger Landeskonservatorium und dem DSCHUNGEL Wien Modern, eine Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Dornbirn

 

Musiktheater ab 10 Jahren

 

PREMIERE: Do, 11. Mai 2017, 10 Uhr, Kulturhaus Dornbirn 

 

SCHULVORSTELLUNGEN: Di 16/05, Mi 17/05, Do 18/05, jeweils um 9.00 & 11.00 Uhr, Kulturhaus Dornbirn

 

REGULÄRE AUFFÜHRUNGEN: So 14/05, 15.00 Uhr, Mo 15/05, 18.00 Uhr, Kulturhaus Dornbirn

 

 

Besetzung

Tickets



Was heißt es, 2.500 km entfernt vom nächsten Festland zu leben, und wie entdeckt man eine Insel, die man gar nicht entdecken wollte? Warum ist Europa auf Weltkarten immer oben, wieso ist Amerika so groß abgebildet und warum haben Eisberge dieselbe Farbe wie die Alpen? Zwei Musiker, eine Schauspielerin und ein Sänger erzählen eine Geschichte des Reisens, auch von den Reisen, die man im Zimmer machen kann, ganz ohne sich vom Fleck zu bewegen, von Reisen mit dem Finger über Landkarten, von der Erkundung abgelegenster Inseln, von Abenteuern, die man erlebt, wenn man sich ganz auf die eigene Vorstellungskraft einlässt.

 

PRESSESTIMME

 

„Faszinierende Reisecollage als reizvoll klingendes Kino im Kopf. … Musiktheater für Jung und Alt. (…) Die Regie von Sara Ostertag arbeitet in einer ausgeklügelten, immer wieder von feinem oder derberem Humor durchzogenen Inszenierung mit vielen Bildern und Überraschungseffekten (…) Als Multitalent als packend erzählende Schauspielerin, Tänzerin und Sängerin entpuppt sich die quirlige Schweizerin Laura Eva Meuris, elegant und biegsam tanzt sich die androgyn wirkende Michele Rohrbach durch ihre vielen Partnerrollen. Die eigens von Hannes Dufek neu komponierte Musik wirkt durch das Ineinander von Elektronik-, Opern- und Popzuspielungen und Livemusik. Der Kleinwalsertaler Klarinettist Samuel Eder und der südafrikanische Bratschist Zuko Samela liefern dazu illustrative, auch vierteltönige Duette inklusive Bühnenaction, was dem Geschehen zusätzlich einen multikulturellen Reiz verleiht.“

 

Fritz Jurmann, Vorarlberger Nachrichten

 

Es muss nicht immer Mainau sein. Als Alternative zum Muttertagsausflug auf die propere Bodenseeinsel empfiehlt sich eine Reise mit makemake produktionen: Das Wiener Theaterkollektiv realisierte mit dem Vorarlberger Landestheater einen Bilderbogen aus Judith Schalanskys Atlas der abgelegenen Inseln. 

(…) die aus der Schweiz stammende Michèle Rohrbach singt am Retrostandmikro das himmlische, kleine Kultchanson Campari Soda ("Es isch, als gäb's mich nüme meh").

Denn nicht nur die Instrumente von Samuel Eder (Klarinette) und Zuko Samela (Viola) sind wandlungsfähig, wenn etwa die Klappen des Blasinstruments zu Morsetasten werden. Die Interpreten von Hannes Dufeks Bühnenmusik sind auch als Darsteller begabt: zum Beispiel als Bild- und Tonmeister einer aufgeregten Forschungsreportage auf den Weihnachtsinseln, wo's um das Schicksal der roten Landkrabbe geht. 

Die Krabbe (Kostüm: Brigitte Moscon) wird von der belgischen Tänzerin Laura Meuris (…) kunstvoll verkörpert (…) 

(…) wenn Rohrbach und Meuris, in konzentrierter Bewegung, miteinander wortlos um Oberwasser ringen – zwischen Mensch und Natur, Wasser und Land. Eindrucksvoll! 

 

Petra Nachbaur, derstandard.at

 

 





Regie: Sara Ostertag

Bühne: Christian Schlechter

Kostüm: Brigitte Moscon

Komposition: Hannes Dufek

Dramaturgie: Ludwig zur Hörst

Regieassistenz: Simone Loser

Bühnenbildassistenz: Lena Lom

 

Schauspiel: Laura Meuris und Michèle Rohrbach

Musiker: Samuel Eder und Zuko Samela