DIE JUNGFRAU VON ORLEANS

Eine romantische Tragödie

von Friedrich Schiller

 

Regie: Bettina Bruinier

 

Aufführungsort: Platz der Wallfahrtskirche Maria Bildstein

 

Stückdauer: ca. 2 Stunden, keine Pause

 

HIER GEHT'S ZUM TRAILER

 

MATINEE: So, 21. Mai 2017, 11 Uhr, T-Café

PREMIERE: Mi 24. Mai 2017, 20.00 Uhr, Platz der Wallfahrtskirche Maria Bildstein

 

WEITERE AUFFÜHRUNGEN: Di 30/05, Fr 02/06, Sa 03/06, Sa 10/06, Mi 14/06, Sa 17/06, Do 22/06, Fr 23/06, So 25/06, jeweils 20.00 Uhr, Platz der Wallfahrtskirche Maria Bildstein

 

TIPP: Wir empfehlen warme Kleidung und einen Sitzpolster oder ein Decke mitzunehmen.

 

Abo, Freier Verkauf, Preisklasse V

 

 

 

Besetzung

Tickets



Johanna, Tochter des reichen Bauern Thibaut d’Arc, fühlt sich von Gott persönlich berufen, das Landleben in den Bergen aufzugeben und als heilige Jungfrau in den Kampf zu ziehen. In Frankreichs Ebenen tobt der Hundertjährige Krieg, die englischen Truppen haben das Land bereits erobert. Der schwache König Karl ist schon entmachtet, als durch Johanna die wundersame Wendung des Krieges erfolgt. Sie wird zu einer religiösen Ikone. Schiller zeigt in seiner Tragödie die Gotteskriegerin Johanna als aktive Täterin, die sich selbst zum Instrument der Politik macht. Schließlich wird sie vom eigenen Vater zu Fall gebracht und von der Gesellschaft geopfert. Nach dem großen Erfolg von Calderóns DAS GROSSE WELTTHEATER zieht das Vorarlberger Landestheater erneut auf den Vorplatz der Wallfahrtskirche Maria Bildstein. Hier, wo eine Marienerscheinung im 17. Jahrhundert dokumentiert ist, wird Schillers romantische Tragödie unter freiem Himmel Premiere feiern.

 

PRESSESTIMMEN

 

In einer Kombination von exzellentem Schauspiel und beeindruckender Naturkulisse markierte die Premiere von Schillers "Johanna von Orleans" ein starkes Finale dieser Landestheater-Spielzeit. (…) Präzise und einprägsam behandeln die Schauspieler den Text, das Wesentliche wird mit ausgesprochen schönen Bildern sichtbar gemacht, die am Zuschauer haften bleiben.

Lisa Kammann, NEUE Vorarlberger Tageszeitung

 

Bruinier hat einen beeindruckenden Job gemacht, ließ weibliches Gespür und Inspiration walten und präsentierte dem Publikum eine unglaublich mitreißende, atemberaubende Geschichte. Das Ensemble brillierte mit einer überschäumenden Energie, einer Leidenschaft, die Funken sprühte. (…) Und wenn man glaubte, es ginge nicht besser, so ist die Musik des Komponisten David Rimsky-Korsakow noch nicht genannt worden. Sie fesselt jeden Augenblick (…) Ein ganz großes „Bravo“!

Dagmar Ullmann-Bautz, kulturzeitschrift.at

 

Diese Inszenierung wird weder von Intrigantentum, Machtlüsternheit und Fehden beherrscht, hier steckt enorme Leidenschaft drin. Sie treibt folgerichtig auch Johanna an, sie bringt sie zu Fall und sie macht sie zum Objekt der Begierde, das Mareile Blendl mit großem Körpereinsatz darzustellen vermag. Wie viel Luft ihr bleibt für die berührende Szene mit dem wunderbar präsenten Toks Körner als Lionel, das rundet das Ganze ebenso wie der Auftritt von Luzian Hirzel als zerrissenen, aber im Grunde gar nicht so schwachen König Karl.

Christa Dietrich, Vorarlberger Nachrichten

 

Wie die Regisseurin zum ersten Mal am Landestheater zu erleben ist auch die Darstellerin der Titelfigur, Mareile Blendl. Herb und wild, aber auch zurückgenommen, macht sie den Charakter dieser eigenartigen Frau spürbar.

Anna Mika, Kronen Zeitung





Regie: Bettina Bruinier 

Bühne & Kostüm: Mareile Krettek

Kampftrainer: Lukas Schmocker

Dramaturgie: Dorothée Bauerle-Willert

Musik: David Rimsky-Korsakow

Licht: Arndt Rössler

 

Ausstattungsassistenz: Leslie Bourgeois

Regieassistenz und

Produktionsleitung: Nina Stix

Regiehospitanz: Christian Adomeit

Inspizienz: Angelyn Bär

 

Johanna: Mareile Blendl

Karl der Siebente: Luzian Hirzel

Philipp der Gute: David Kopp

Lionel: Toks Körner

Thibaut d’Arc / Talbot / Fastolf: Bernhard Leute

Bertrand / La Hire: Tobias Schormann

Agnes Sorel: Katarina Schröter

Königin Isabeau: Katja Uffelmann

Graf Dunois: Oliver Urbanski