LIEBELEI

von Arthur Schnitzler

Österreichischer Klassiker

 

Dauer: 2 1/2 Stunden inkl. Pause

 

Matinee: So 17. September 2017, 11.00 Uhr, T-Café, Eintritt frei

Premiere: Fr 22. September 2017, 19.30 Uhr, Grosses Haus

 

Weitere Aufführungen: Di 26.9. / Sa 7.10. / Fr 13.10. / Do 19.10. / So 29.10. / Mi 15.11., jeweils 19.30 Uhr, Grosses Haus

Stückeinführungen: Di 26.9. / Sa 7.10. / Fr 13.10. / Do 19.10. / So 29.10. / Mi 15.11., jeweils 19.00 Uhr, Grosses Haus, Parkett, Eintritt frei

 

Abo, Freier Verkauf, Preisklasse I

 

Tanzen erwünscht! Im Anschluss an Premieren im Grossen Haus finden im Vorarlberger Landestheater regelmäßig Premierenfeiern statt. Schauspieler, Premierengäste und das Regie-Team feiern, und Sie sind herzlich dazu eingeladen (auch wenn Sie nicht in der Premiere waren). Von 22.00 bis 02.00 Uhr nachts legen DJs im Kleinen Haus auf.

 

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Im Anschluss an die Aufführung am Freitag, den 13. Oktober 2017 findet die Künstlerrunde im Cuenstler statt.

 

Der Vorhang auf und alle Fragen offen? Einmal im Monat haben Sie die Möglichkeit, mit uns ins Gespräch zu kommen. Im Anschluss an die Vorstellung am Vorarlberger Landestheater trifft sich das Team und das Schauspielerensemble auf ein Getränk in lockerer Runde im Café Cuenstler und freut sich über Zaungäste, Anregungen und Kritik.

 

Im Café Cuenstler, vis-à-vis vom Vorarlberger Landestheater

 

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Besetzung

Tickets



 

„Es ist ja möglich, dass wir einmal überhaupt nicht ohne einander leben können, aber wissen können wir's ja nicht, nicht wahr? Wir sind ja nur Menschen.“ aus LIEBELEI von Arthur Schnitzler

 

Wien um die Jahrhundertwende: Theodor und Fräulein Mizi sind ein ungleiches Paar. Er kommt aus besserem Hause, sie nur aus einfachen Verhältnissen. Beiden ist klar, dass ihre Beziehung nicht für die Ewigkeit gemacht ist und man sich eines Tages wieder trennen wird, um unter seinesgleichen zu heiraten. Dem zweiten Paar im Stück, Fritz und Christine, fällt es schwerer, sich zwischen Gefühlen und Konventionen einzurichten. Für den Studenten Fritz Lobheimer soll das süße Mädel Christine nur eine unverbindliche Liebelei, eine Ablenkung, ein Zeitvertreib bleiben, der ihm über die unglückliche Affäre zu einer verheirateten Dame hinweghilft. Für Christine aber ist Fritz die Liebe ihres Lebens. Als Fritz im Duell stirbt und sie erfährt, dass er für eine andere in den Tod ging, will Christine ihrem Leben ein Ende setzen.

 

Mit LIEBELEI feierte Arthur Schnitzler seinen ersten großen Bühnenerfolg. Das Stück zählt neben dem REIGEN zu seinen bekanntesten. Sein dramatisches Liebesgedicht zeigt eine prosaische, rücksichtslose Welt, in der der Traum vom kleinen Glück nicht ohne Gegenleistung zu haben ist. Wer nicht gelernt hat, nach den gesellschaftlichen Regeln zu spielen, wird untergehen.

 


PRESSESTIMMEN

 

„Überhaupt hat die Inszenierung reichlich Zeichen und Verkörperungen des Inneren der Figuren und des Stimmungsbildes eingebaut. Die Bühnenästhetik lässt zuweilen traumartige, melancholisch-schöne Bilder entstehen.“

Trotz kleiner Unstimmigkeiten gelingt die Inszenierung, die einerseits vom intelligenten Bühnenbild, andererseits vom ausgezeichneten Ensemble getragen wird. Auch Kramar trägt mit seiner rührenden Interpretation von Christines Vater zur Qualität des Spiels bei. Das Stück hat das Potenzial, die Zuschauer mitzunehmen – Applaus vom Premierenpublikum.

Lisa Kammann / NEUE Vorarlberger Tageszeitung, 26.9.2017

 

„Schnitzler hat sein Drama durchkomponiert, Frey macht große Oper draus. (...) Bo-Phyllis Strube (Christine) überzeugt als sich emanzipierende Frau. Super!"

Christa Dietrich / Vorarlberger Nachrichten, 23.9.2017

 

„Die Zuschauer konnten der sehr klassischen Inszenierung durchaus etwas abgewinnen und spendeten dem Produktionsteam zufriedenen Schlussapplaus.“

APA, vol.at, 23.9.2017





Regie: Rudolf Frey
Ausstattung: Madeleine Boyd
Licht: Arndt Rössler
Dramaturgie: Britta Kampert und Birke Baumann
Regieassistenz: Agnes Kitzler
Ausstattungsassistenz: Lilli Löbl / Leslie Bourgeois
Inspizienz: Angelyn Bär

 

Hans Weiring: Hubert Kramar  
Christine: Bo-Phyllis Strube 
Mizi Schlager: Alexandra Maria Nutz
Katharina Binder: Lilly Prohaska
Fritz Lobheimer: David Kopp
Theodor Kaiser: Dominik Raneburger
Ein Herr: Martin Brachvogel