UNTER VERSCHLUSS

von Pere Riera

Deutsch von Philipp Löhle

Österreichische Erstaufführung

 

Dauer: 1 1/4 Stunde, keine Pause 

 

Matinee: So 1. Oktober 2017, 11.00 Uhr, T-Café, Eintritt frei

Premiere: Fr 6. Oktober 2017, 19.30 Uhr, Grosses Haus

 

Weitere Aufführungen: Di 10.10. / Mi 18.10. / Sa 21.10. / Fr 27.10. / Do 2.11. / So 19.11., jeweils 19.30 Uhr, Grosses Haus

Stückeinführungen: Di 10.10. / Mi 18.10. / Sa 21.10. / Do 2.11. / So 19.11., jeweils 19.00 Uhr, Grosses Haus, Parkett, Eintritt frei

 

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Exklusiv für die Vorstellung am 18.10.:

2:1 - Weil's zu zweit viel schöner ist - freier Eintritt für eine Begleitperson!

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Abo, Freier Verkauf, Preisklasse I

 

 

Besetzung

Tickets



„Sie sollten mehr Vorsicht und weniger Vertrauen an den Tag legen.“ aus UNTER VERSCHLUSS von Pere Riera

 

Es geht um ein Tauschgeschäft wider Willen, um Politik und Moral und um die Dehnbarkeit der Wahrheit. Im Nervenkitzel-Drama UNTER VERSCHLUSS wird über die Macht und deren Missbrauch in kleiner Münze, aber harter Währung verhandelt. Ein Spitzenpolitiker mit Hoffnungsträger-Charisma steht im Verdacht, eine Minderjährige missbraucht zu haben. Die bekannteste Journalistin des Landes will in einem Interview für Klarheit sorgen. Doch kurz vor Start der TV-Übertragung erfährt sie, dass die eigene Tochter am Schulhof mit Rauschgift dealt. Wer kann jetzt wem aus der Patsche helfen? Der Einsatz ist hoch, und es bleibt nur wenig Zeit, bis die Kameras auf Sendung gehen ...

 

Der Autor Pere Riera, in Spanien eine feste Größe,ist für das deutschsprachige Theater eine Entdeckung.Der Theaterregisseur und Autor unterrichtetan der Universität in Barcelona szenisches Schreiben und hat bereits

zahlreiche Stücke und Drehbücher veröffentlicht.

 


PRESSESTIMMEN

 

„Judith van der Werff brilliert in der Rolle der Journalistin Sílvia Utgés. (…) Ihre Opponenten, (…) sind mit allen Wassern gewaschen und aalglatt. Das spielt Tim Weisschnur mit Bravour. (…) Allesamt drei wunderbare SchauspielerInnen, die nicht nur über den Text erzählen, sondern mit ihrer Körpersprache eine Punktlandung hinlegen. (…) Die Musik von Ole Schmidt verstärkt die Beklemmung und ist wirklich hörenswert. Last but not least ist das Licht von Arndt Rössler zu nennen, das am gestrigen Premierenabend Emotionen wie Stimmungen wunderbar intensivierte. Das Publikum zeigte sich begeistert und brachte dies mit großem Applaus zum Ausdruck.“

Dagmar Ullmann-Bautz, kulturzeitschrift.at, 8.10.2017 


„Das Bühnenbild ist sehr reduziert, sehr konzentriert. Zwei Stühle, ein Tisch und ein riesiger Spiegel darüber, der sich später im Stück, wenn die Wahrheit gebeugt wird, neigt und der Gesellschaft wahrlich versucht, den Spiegel vorzuhalten. Verantwortlich für dieses gelungene Bühnenbild ist Mira König. Regisseur Maik Priebe kann ebenfalls gratuliert werden, ihm ist eine sehr spannende Inszenierung gelungen, in der er die Entwicklung der Figuren sachte, aber gezielt vorantreibt. (…) Das Licht ging aus, und es folgte Stille. Erst nach einer gefühlten kleinen Ewigkeit folgte der anerkennende Schlussapplaus. Das Publikum zeigte sich gefordert, aber hochzufrieden.“

vol.at vom 7.10.2017

 
"Spannung erzeugt der Verlauf der Ereignisse. Im minimalistisch, modern eingerichteten Vorraum (Ausstattung: Mira König) wird die Luft zunehmend dicker. (…) Unspektakulär inszeniert, lebt diese Aufführung von den kleinen Gesten, der feinen Mimik der ausgezeichneten Besetzung. Damit bleibt Maik Priebe nah am Stoff: Wer sich im Machtspiel befindet, muss den Gegner "lesen" können."

Lisa Kammann, NEUE Vorarlberger Tageszeitung, 10.10.2017

 
"Das Vorarlberger Landestheater konnte am gestrigen Abend am Bregenzer Kornmarkt nicht nur eine Erstaufführung anbieten, Ereignisse vor dem Nationalratswahltermin am nächsten Sonntag verleihen ihm zudem eine gewisse Aktualität."

Christa Dietrich, Vorarlberger Nachrichten, 7.10.2017

 

 





Regie: Maik Priebe
Ausstattung: Mira König

Musik: Ole Schmidt
Licht: Arndt Rössler
Dramaturgie: Britta Kampert und Birke Baumann
Regieassistenz: Dorothee Frauenlob
Ausstattungsassistenz: Lilly Löbl
Inspizienz: Angelyn Bär

 

Präsident: Christoph Jacobi
Assistent: Timo Weisschnur
Journalistin: Judith van der Werff