DER PARASIT

von Friedrich Schiller

Lustspiel nach Louis-Benoît Picard

 

Dauer: 2 1/2 Stunden inkl. Pause

 

Matinee: So 5. November 2017, 11.00 Uhr, T-Café, Eintritt frei

Premiere: Sa 11. November 2017, 19.30 Uhr, Grosses Haus

 

Weitere Aufführungen: Di 14.11 / Sa 2.12. / Sa 9.12. / Fr 15.12. / Mi 27.12. / So 31.12. (Silvester-Vorstellung) / Do 18.1., jeweils 19.30 Uhr, Grosses Haus

Stückeinführungen: Di 14.11. / Sa 2.12. / Fr 15.12. / Do 18.1., jeweils 19.00 Uhr, Grosses Haus, Eintritt frei

 

Abo, Freier Verkauf, Preisklasse I

 

 

Besetzung

Tickets



„Der Schein regiert die Welt, und die Gerechtigkeit ist nur auf der Bühne.“ aus DER PARASIT von Friedrich Schiller

 

Mobbing, Korruption und Veruntreuung sind, wie es scheint, immer in Mode: Kollegen, die intrigieren und sich mit fremden Federn schmücken, Chefs, die sich einseifen lassen, Politiker und Manager, die in die eigene Tasche wirtschaften und am Ende noch Abfindungen kassieren. Friedrich Schiller zeigt in seiner Komödienbearbeitung einen Staatsdiener, der es versteht, seine berufliche Inkompetenz geschickt durch Schmeicheleien und Lügen zu verbergen. Er umgarnt die Mutter seines Vorgesetzten, bezirzt dessen Tochter und versucht, sich einen angesehenen Posten zu erschleichen. Schamlos nützt er dabei das Wissen und den Fleiß seiner allzu gutmütigen Kollegen aus, bis er durch den gewitzten Plan eines seiner Opfer endlich doch noch über seinen perfiden Hochmut stolpert.

 

Schillers rasante Komödie über das skrupellose Streben nach Reichtum und Macht trägt den Untertitel DIE KUNST, SEIN GLÜCK ZU MACHEN und ist ein Lehrstück über die Spielregeln des Erfolgs.

 

PRESSESTIMMEN

 

 

„ (…) witzig, frech und gelungen inszeniert. Die Darsteller zeigen Körpereinsatz. (…) Auch wenn Sven Walser die perfekte Besetzung für den Selicour ist, so ist es besonders das Zusammenspiel aller Darsteller, welches das Stück und seinen Humor ausmacht. (…) eine rasante Komödie, die sich vom Teamwork der Darsteller und ihrem ausgezeichneten Spiel nährt.


Lisa Kammann, NEUE Vorarlberger Tageszeitung, 14.11.2017


„Das Ensemble selbst agiert wunderbar, mit allergrößtem körperlichem Einsatz, genau auf den Punkt und mit großer Präsenz.

Sven Walser überzeugt mit einem vielseitigen und äußerst kreativen Mienenspiel in der Rolle des Parasiten Selicour. Seinen Kollegen La Roche spielt Daniel F. Kamen und erntet Bewunderung für seine akrobatischen Leistungen. Martin Brachvogel verkörpert herrlich frivol die Mutter des Ministers und Bo-Phyllis Strube unauffällig fein seine Tochter. In der Rolle des braven Firmin und seines Sohnes Karl gefallen sowohl Fritz Egger als auch Luzian Hirzel. Bernhard Leute gibt einen wahren Minister, David Kopp seinen herrlichen Kammerdiener und Alexandra Maria Nutz Selicours Cousine vom Land.

(…) beeindruckende, ganz fantastische Bühne ebenso wie die herausragenden Kostüme von Lorena Diaz Stephens und Jan Hendrik Neidert, beides von Arndt Rössler gewohnt perfekt ins Licht gesetzt.


Dagmar Ullmann-Bautz, KULTUR-Zeitschrift, 12.11.2017





Regie: Tobias Materna
Ausstattung: Lorena Diaz Stephens und Jan Hendrik Neidert
Licht: Arndt Rössler
Dramaturgie: Britta Kampert und Birke Baumann
Regieassistenz: Agnes Kitzler
Ausstattungsassistenz: Lilli Löbl
Inspizienz: Angelyn Bär

 

Narbonne, Minister: Bernhard Leute
Madame Belmonte, seine Mutter: Martin Brachvogel
Charlotte, seine Tochter: Bo Phyllis Strube
Selicour: Sven Walser
La Roche: Daniel F. Kamen
Firmin: Fritz Egger
Karl Firmin: Luzian Hirzel
Michel, Kammerdiener: David Kopp
Robineau, Selicours Cousine vom Land: Alexandra Maria Nutz