DON PASQUALE

von Gaetano Donizetti

Oper

 

In Kooperation mit dem Symphonieorchester Vorarlberg 

Mit dem Bregenzer Festspielchor

 

Premiere: Fr 2. Februar 2018, 19.30 Uhr, Grosses Haus

 

Weitere Aufführungen: Di 06.2. / Di 13.2. / Do 15.2. / Sa 17.2. / Mo 19.2. / Mi 21.2. / Fr 23.2. / Di 27.2., jeweils 19.30 Uhr, Grosses Haus & So 4.2. / So 25.2., jeweils 16.00 Uhr, Grosses Haus

 

Abo, Freier Verkauf, Preisklasse III

 

 

Besetzung

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„Die Moral hat böse Spitzen, doch es stimmt nun die Bilanz!“ aus DON PASQUALE von Gaetano Donizetti

 

Der alte, wohlhabende, aber geizige Junggeselle Don Pasquale jagt seinen Neffen Ernesto aus dem Haus, weil der sich weigert, eine begüterte Frau zu heiraten. Norina, in die Ernesto verliebt ist, willigt in den Plan ein, dem Hagestolz einen Denkzettel zu verpassen. Norina spielt Don Pasquale ein stilles, tugendhaftes Geschöpf vor, in das sich der Alte unmittelbar verliebt. Sie geht sogar so weit, Don Pasquale zum Schein zu heiraten. Doch nach der Trauung wird sie zur verschwenderischen und schnippischen Xanthippe. Und Don Pasquale versucht, sie um jeden Preis wieder loszuwerden. Sehr zur Freude von Ernesto.

 

Donizettis musikalische Komödie aus dem Jahr 1843 steckt voller eingängiger Melodien und Arien und erzählt davon, wie ein alternder Mann im Kampf gegen die Einsamkeit von der Jugend übertölpelt wird. Und obwohl die Liebe des Alten zum Desaster wird, gehört er zu den liebenswürdigsten Figuren, die aus dem Geist der Commedia dell‘arte geboren wurden.

 

PRESSESTIMMEN

Michael Schachermaier inszenierte (…) Don Pasquale (…) als rasante Opera Buffa mit schalkhaft-ironischen Blicken ins heutige; mit geschmeidigen Solisten, denen es eine Lust ist, den facettenreichen, verführerischen Donizetti in sprühende Körperlichkeit zu transferieren (…).

Wolfram Frommlet, Schwäbische Zeitung, 5.2.2018

 

So munter wie die Komödie dank der Spielfreude von Raphael Sigling in der Titelpartie, Alexandra Flood (Norina), Tamás Tarjányi (Ernesto) und John Brancy (Malatesta) abschnurrt, so sprudelnd tut es die Musik unter Karsten Januschke, aus dem Orchestergraben und aus den goldenen Kehlen der Sänger.

Anna Mika, Kronen Zeitung, 4.2.2018

 

"Don Pasquale" überzeugt am Vorarlberger Landestheater einfach als Gesamtpaket aus Musik, Gesang, Spiel und weiblicher Schlitzohrigkeit. Wie in einem gut geschmierten Uhrwerk greifen da alle Rädchen – Inszenierung, musikalische Umsetzung, solistische wie choristische Darbietung – wunderbar ineinander. (…) Überhaupt überzeugen Regie, Bühnenbild und Ausstattung (...) Alexandra Flood ist als Norina/Sofronia schlicht und einfach der heimliche Star des Abends. Stimme und Ausdruck passen in jeder Sekunde.

Veronika Fehle, Vorarlberger Nachrichten, 5.2.2018

 

Don Pasquale – eine Glanzrolle für Raphael Sigling, der mit seinem hellen Spielbass und mit viel Charme das Publikum begeistert (...) Sein Leibarzt Dottor Malatesta, ein durchtriebener und faszinierend perlender Bariton (John Brancy), (...) Norina, eine bezaubernd hell singende und überzeugende kleine Femme fatale (Alexandra Flood), (...), Ernesto, Pasquales Neffe gespielt von Tamás Tarjányi, der mit seinem lyrischen Tenor besonders schön die Rolle des schmachtenden Verliebten mimt (…)

Thomas Thurnherr, Neue Vorarlberger Tageszeitung, 6.2.2018

 

Was diese Produktion aber weit über das Alltägliche hinaushebt, ist vor allem die enge Verschränkung der gekonnten Inszenierung mit Donizettis extrem hohen musikalischen Anforderungen an Solisten und Orchester, die beim ebenfalls in Bregenz debütierenden jungen deutschen Dirigenten Karsten Januschke in den besten Händen liegen. (…) Der bayerische Bass Raphael Sigling ist ein Vollblut-Schauspieler und -Sänger mit einer Bühnenpräsenz wie aus dem Bilderbuch. (…) Eine langbeinige Augenweide ist die temperamentvolle australische Sopranistin Alexandra Flood. (...) Als aalglatter, zwielichtiger Ränkeschmied Dottor Malatesta gibt sich der smarte Amerikaner John Brancy, der auch mit seinem kernigen Bariton voll überzeugt. Der Ungar Tamás Tarjányi (…) entfaltet mit seiner wunderbar lyrischen Stimme die ideale Stilistik für den Belcanto in der schmachtenden Serenade im dritten Akt und dem darauffolgenden Liebesduett mit Norina.

Fritz Jurmann, kulturzeitschrift.at, 3.2.2018

 

 





Musikalische Leitung und Dirigat: Karsten Januschke

Regie: Michael Schachermaier

Bühne und Kostüm: Friedrich Eggert     

Licht: Arndt Rössler

Dramaturgie: Dorothée Bauerle-Willert

 

Assistenz musikalische Leitung & Korrepetition: Gerald Krammer

Leitung und Einstudierung Bregenzer Festspielchor: Benjamin Lack

Produktionsleitung und Regieassistenz: Agnes Kitzler

 

Mitarbeit Bühne und Kostüm: Charlotte Schönthaler

Ausstattungsassistenz: Leslie Bourgeois

Assistenz der Produktionsleitung: Birke Baumann

Inspizienz: Angelyn Bär

Organisation Bregenzer Festspielchor: Heidi Caviezel

Übertitel: André Sesgör

 

Don Pasquale: Raphael Sigling

Dottor Malatesta: John Brancy

Norina: Alexandra Flood

Ernesto: Tamás Tarjányi

Notar: Wojciech Latocha

 

Chor: Bregenzer Festspielchor

Orchester: Symphonieorchester Vorarlberg