KASPAR HAUSER (AT)

von Naked Lunch und Alexander Kubelka

Eine musikalische Bildergeschichte

 

Matinee: So 6. Mai 2018, 11.00 Uhr, T-Café

Premiere: Mi 9. Mai 2018, 19.30 Uhr, Grosses Haus

 

Weitere Aufführungen: Do 17.5. / So 20.5. / Di 29.5. / Fr 8.6. / Mi 13.6. / Sa 23.6., jeweils 19.30 Uhr, Grosses Haus

Vormittagsvorstellung für Schüler: Mi 23.5., 10.00 Uhr, Grosses Haus

 

Abo, Freier Verkauf, Preisklasse II

 

Tanzen erwünscht! Im Anschluss an Premieren im Grossen Haus finden im Vorarlberger Landestheater regelmäßig Premierenfeiern statt. Schauspieler, Premierengäste und das Regie-Team feiern, und Sie sind herzlich dazu eingeladen (auch wenn Sie nicht in der Premiere waren). Von 22.00 bis 02.00 Uhr nachts legen DJs im Kleinen Haus auf.

 

 

Besetzung




„Zu früh kam ich zu spät auf diese Erde.“ 

 

Ist er ein Prinz, eine Art edler Wilder oder nur ein Betrüger und krankhafter Lügner? Der seltsame junge Mann, der kaum sprechen kann und sich selbst Kaspar Hauser nennt, taucht im Frühjahr 1828 auf. Er gibt an, er sei, seit er sich erinnern kann, immer in einem Kellerloch eingesperrt gewesen. Dennoch zeigt der Junge, der von der Welt bisher nichts gesehen hat, musische Begabung.

 

Er malt und spielt Klavier, und man schreibt ihm übersinnliche Fähigkeiten zu. Ohne Elternhaus, ohne Sprache, ohne Zivilisation aufgewachsen, darf Kaspar Hauser sich nicht frei entwickeln. Stattdessen werden an ihm wissenschaftliche Experimente durchgeführt, er wird zum medizinischen und pädagogischen Forschungsprojekt und zum Spielball der Mächte. Allein die Möglichkeit, dass er ein Erbprinz sein könnte, bringt ihm letztlich den Tod. Bis heute ist Kaspar Hausers wahre Identität ein fantastisches Rätsel geblieben.

 

NAKED LUNCH, die Säulenheiligen der österreichischen Poplandschaft, nehmen die Figur Kaspar Hausers zum Ausgangspunkt für ihre musikalische Arbeit. Fasziniert von dieser Figur, in der sich eine ganze Welt widerspiegelt, begeben sie sich zusammen mit Regisseur Alexander Kubelka auf eine theatrale Reise. Ein Versuch, die Welt mit den Augen Kaspar Hausers zu betrachten.

 

 

 





Regie: Alexander Kubelka

Bühne: Florian Etti