GESCHICHTE

 

Die Hauptspielstätte ist das von 1838 bis 1840 nach den Plänen des Architekten Josef Hirn am Kornmarkt errichteten Bregenzer Kornhauses. Das Gebäude springt zur Kornmarktstraße vor und schließt den Kornmarktplatz ab. Die Hauptgiebelfassade ist nüchtern gestaltet und hat eine offene Arkadenvorhalle auf Sandsteinpfeilern und seitlich Blendarkaden. Von 1951 bis 1955 wurde das Kornhaus nach den Plänen von Willibald Braun und Wilhelm Braun zu einem regulären Theaterhaus – dem heutigen Vorarlberger Landestheater – umgebaut. Die Innenausstattung und die Ausgestaltung des Foyers übernahmen der Maler Hubert Berchtold 1956 mit einem Mosaik und der Maler Fritz Krcal 1957 mit einer Malerei. Unter Leitung des Architekten Helmut Kuess fanden vom 1993 bis 1995 Umbau- und Sanierungsarbeiten statt. Als zweite Spielstätte steht seither auch das KLEINE HAUS zur Verfügung. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.