DIE BÜHNENTODE MEINER MUTTER
Daniela Egger | Uraufführung Inszenierung: Michael Wilhelmer
Mutter stirbt jeden Tag – und steht dann einfach wieder auf! Denn Mutter ist Opernsängerin und ihre vielen Tode auf der Bühne nur Teil der fantastischen Inszenierungen, in denen sie auftritt. Mal haucht sie theatralisch als elegante Diva ihr Leben aus, mal endet sie als böse Hexe im Ofen oder fällt tragischen Verwicklungen zum Opfer. Und genießt anschließend strahlend den verdienten Applaus!
In Carla Haslbauers Bilderbuch DIE TODE MEINER MUTTER, für die Bühne adaptiert von Daniela Egger, geht es nicht um Endlichkeit, sondern um die Freude an der Verwandlung und Verkleidung, um den Spaß am Spiel mit unterschiedlichen Charakteren – und die manchmal unbegreiflichen Dinge, die Eltern außerhalb des
Familienlebens so tun.
Wechselnde Rollen, fantastische Bilder, unerwartete Wendungen und Wandlungen – das ganze bunte, volle Leben der Bühnenwelt bringt mit Witz und Charme die Erkenntnis: Menschsein heißt Vielfalt, nichts ist in Stein gemeißelt, alles kann sich verändern, nach einem Abschied kommt ein Wiedersehen, nach Tränen auch irgendwann wieder ein lautes Lachen.
Für kleine Zuschauerinnen und Zuschauer ist das Stück ein mitreißendes Theatererlebnis voller Humor und Überraschungen, für die Großen ein feinsinniges Gedankenspiel über die Möglichkeit, sich immer wieder neu zu erfinden.
DIE TODE MEINER MUTTER von Carla Haslbauer, für die Bühne bearbeitet von Daniela Egger
Download: Begleitmaterial (PDF)
Inszenierung: Michael S. Wilhelmer / Musikalisches Konzept: Bettina Wechselberger / Musikalische Leitung und Klavier: Arndt Rausch / Bühne und Kostüm: Luisa Costales Pérez-Enciso / Licht: Simon Prantner
Premiere
Vorstellungen
Vormittagsvorstellung
Dauer
ca. 50 MinutenPressestimmen
"Mutter (großartig: Bettina Wechselberger) stirbt in Opern- und Märchenrollen - mal als Diva, mal als Hexe, mal als tragische Heldin. Jeden Tag schlüpft sie in ein anderes Kostüm und eine neue Rolle. [...] Die Bühne von Luisa Costales Perez- Enciso verwandelt sich ständig: mal Opernkulisse, mal Kinderzimmer, mal Traumlandschaft. Simon Prantners Licht schafft magische Übergänge, während Arndt Rausch am Klavier den Ton angibt. Als Vater stellt der Musiker in dem Stück sogar seine schauspielerischen Qualitäten unter Beweis. Besonders hervorzuheben ist die Darbietung von Rebecca Hammermüller: Mit Witz und kindlichem Charme spielt sie die Tochter Emma, die zwischen Faszination, Neugier ("Warum werden eigentlich immer Frauen in Opern ermordet?") und kindlichem Übermut hin-und herpendelt." Tanja Schwendinger, VN, 20.10.25




