Kartenbüro
Montag bis Freitag 8.30 bis 12.30 Uhr

Kornmarktplatz
6900 Bregenz
+43 5574 42 870 600
ticket@landestheater.org

ABENDKASSA
ist zwei Stunden vor der Vorstellung
telefonisch erreichbar und öffnet
eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

online-Kartenverkauf

EINFACH UND MOBIL
Die Ticket-Gretchen App gleich
hier downloaden.
Vorarlberger Landestheater Vorarlberger Landestheater

SHOSHA
Die Geschichte eines jüdischen Hundes (mit Tamara Stern)

Yonatan Esterkin nach Asher Kravitz Inszenierung: Stefan Otteni

Shosha ist eine Hündin. Und sie ist jüdisch. Zumindest sagen das die Menschen, bei denen sie lebt: ihre Familie, die sie liebt. Sie gehört zu ihr, sie gibt Shosha Sicherheit; sie kennt ihre Stimmen, ihre Gerüche, ihren Alltag. Doch etwas verändert sich, im Deutschland der 1930er Jahre. Erst ist es nur ein Tonfall. Dann ein Gesetz. Dann ein Schild am Zaun. Nachbarn schweigen, Türen fallen ins Schloss. Shosha wird von ihrer Familie getrennt, wird weitergereicht, erlebt Fürsorge, Missbrauch, Nähe und Entfremdung. Und wird dabei zum Spiegel einer Welt, in der sich Menschlichkeit Stück für Stück auflöst: eine still erlebende Figur am Rand einer entfesselten Geschichte, die in den Abgrund der Shoah führt.

SHOSHA, nach dem Roman A Jewish Dog von Asher Kravitz, erzählt die Jahre des Nationalsozialismus aus der Perspektive eines Tieres und macht so auf ungewöhnliche Weise erfahrbar, was oft sprachlos macht. Es geht um Ausgrenzung und um Loyalität, um die Frage, wer wir sind und wer wir sein dürfen. Shoshas Hundeblick ist klar, offen, frei von Hass. Sie urteilt nicht. Und gerade deshalb zeigt ihre Perspektive mit erschütternder Deutlichkeit, was passiert, wenn Menschen beginnen, einander die Menschlichkeit abzusprechen. Wenn sie aufhören, sich als Gleiche zu sehen.

Unsere Inszenierung richtet sich an ein jugendliches und erwachsenes Publikum und erzählt eine Geschichte von Verlust, aber auch von Treue, von Mut und der Sehnsucht, irgendwann und irgendwo wieder Hoffnung und Heimat zu finden.

Download: Programmheft (PDF, Julia Benning)

Publikumsgespräch: Fr, 15. Mai, im Anschluss an die Vorstellung, T-Café (Eintritt frei)

*2:1-Aktion am Fr, 15. Mai - Weil‘s zu zweit viel schöner ist! Ihre Begleitung hat freien Eintritt.

Mit Tamara Stern
Inszenierung: Stefan Otteni  / Bühne und Kostüm: Ayşe Gülsüm Özel  / Musik: Oliver Rath  / Licht: Simon Tamerl  / Dramaturgie: Juliane Schotte

Matineegespräch

So, 19.04.2026, 11.00 Uhr
Eintritt Frei

Premiere

Sa, 25.04.2026, 19.30 Uhr
Tickets

Vorstellungen

Di, 28.04.2026, 19.30 Uhr
Mi, 29.04.2026, 19.30 Uhr
Fr, 15.05.2026, 19.30 Uhr
Sa, 16.05.2026, 19.30 Uhr
So, 31.05.2026, 19.30 Uhr
Tickets

Vormittags­vorstellung

Mo, 01.06.2026, 10.00 Uhr
Anfrage
 

Dauer

ca. 1 Stunde 40 Minuten

Pressestimmen

"Das Besondere an dieser Aufführung ist, dass sie das Grauen nicht ausstellt, sondern erfahrbar macht, indem sie es durch die Augen eines Wesens betrachtet, das nicht ideologisch urteilt, sondern instinktiv zwischen Fürsorge und Grausamkeit, Nähe und Verstoßung sowie Treue und Verrat unterscheidet. Gerade diese Perspektive eröffnet einen anderen, unmittelbaren Zugang zur Geschichte. Sie macht historische Vorgänge nicht kleiner, sondern fassbarer. So entsteht ein Theaterabend, der klug, bewegend und künstlerisch geschlossen ist. In dieser Fassung ist "Shosha - Die Geschichte eines jüdischen Hundes" ein eindringlicher, sehr sorgfältig gestalteter und nachwirkender Abend." Andreas Marte, VN, 27.4.26

weiterlesen

VIELLEICHT AUCH INTERESSANT FÜR SIE:

WAX TRADERS

Eva-Maria Bertschy und Kojack Kossakamvwe
ab 09. April 2026

EIN SOMMERNACHTSTRAUM

William Shakespeare | Rebekka Kricheldorf
ab 18. Juni 2026