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Lenz

Georg Büchner Inszenierung: Jürgen Sarkiss

Briefe des Schriftstellers Jakob Michael Lenz und eine schriftlich abgefasste Beobachtung von einem Pfarrer namens Oberlin, bei dem sich Lenz für einige Zeit aufhielt, dienten Georg Büchner als Quellen. Büchner schreibt anhand ‚seines‘ Lenz über Wahrnehmungen von Welt, Ansichten über eine lebensnahe
Kunstauffassung und Lenz‘ Geisteszustand, der auch als Fortentwicklung eines psychischen Leidens beschrieben werden kann. Gleich zu Beginn schlägt Büchner, mit Sätzen wie „Müdigkeit spürte er keine, nur war es ihm manchmal unangenehm, dass er nicht auf dem Kopf gehn konnte“, oder, „er suchte nach etwas, wie nach verlornen Träumen, aber er fand nichts“ einen Grundton an, den er über den Verlauf der Erzählung weiter verfolgt. Hinzu kommen Naturbeschreibungen, die als starke Bilder die Darstellung der persönlichen Entwicklung von Lenz begleiten. Auch eine unglückliche Liebesgeschichte setzt Lenz zu und trägt zusätzlich zur Zerrüttung seines Zustandes bei.


Georg Büchner starb 1837, keine 24 Jahre alt, betrat mit LENZ, LEONCE UND LENA, DANTONS TOD und WOYZECK literarisches Neuland – innovativ und einflussreich, bis in unsere Zeit.

Premiere

Sa, 13.06.2020, 19.30 Uhr
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Termine

So, 14.06.2020, 19.30 Uhr
So, 21.06.2020, 19.30 Uhr
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Mit Nico Raschner
Inszenierung: Jürgen Sarkiss  / Bühne und Kostüm: Tassilo Tesche