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EIN KONFLIKTSCHEUS THEATER MIT VIEL GESANG (UA) Inszenierung: Olivier Keller und Patric Bachmann

Wir alle wollen uns verstanden fühlen. Wir wünschen uns, dass man uns Empathie entgegenbringt. Und auch wir versuchen, unser Gegenüber zu begreifen, zu entschlüsseln, was andere antreibt, was sie bewegt, welche Sorgen sie haben, warum sie sind, wie sie sind und handeln, wie sie handeln. 

Aber wir wissen: Interessen kollidieren. Was der andere will passt nicht immer zu unseren eigenen Zielen. Konflikte und Spannungen sind unvermeidbar. Wie damit umgehen? Muss man kühl kalkulieren und jederzeit seine Optionen für die Verteidigung der eigenen Bedürfniserfüllung kennen? Warum sich nicht auch mal in die Omnipotenz der Utopie stehlen und ein vollends einhelliges Miteinander herbeispielen? Ein Wagnis, sicher. Denn mit der Harmonie kann es gehen wie mit vielen Dingen: Am Ende wird aus der Suche eine Sucht.

Das Ensemble des Theater Marie begibt sich auf theatralische Harmoniesuche und wird fündig: im Gesang, in der Musik! Ein Konflikt, eine Meinungsverschiedenheit mit Aggressionspotenzial? Die ersehnte Übereinkunft findet sich im tonalen Einklang, im gemeinsamen Rhythmus – oder doch nicht?! Am Ende müssen vielleicht selbst die Schweizer Künstler*innen, sozusagen qua Nationalität Experten in der demokratischen Konsensfindung, feststellen: So einfach ist es nicht mit der Harmonie. Denn in den Wohlklang mischen sich immer wieder Dissonanzen und schräge Elemente, ganz im Geiste von Christoph Marthaler, dem Nationalheiligen des eidgenössischen Musiktheaters. 

Das Projekt ist Auftakt einer mehrjährigen Zusammenarbeit zwischen dem Schweizer Theater Marie und dem Vorarlberger Landestheater.