Kartenbüro
Montag bis Freitag 8.30 bis 12.30 Uhr
sowie Freitag 13.30 bis 17.30 Uhr

Kornmarktplatz
A 6900 Bregenz
T +43 (0)5574 42 870–600
ticket@landestheater.org

ABENDKASSA
Ab zwei Stunden telefonisch
erreichbar und eine Stunde vor
Vorstellungsbeginn vor Ort:
T +43 (0)5574 42 870–600

Rund und um die Uhr Karten kaufen:
Hier geht‘s zum Online-Kartenverkauf!

EINFACH UND MOBIL
Die Ticket-Gretchen App gleich
hier kostenlos downloaden!
Vorarlberger Landestheater Vorarlberger Landestheater

Der 27. Kanton

Thomas Arzt und Gerhard Meister Inszenierung: Patricia Benecke

DIE VERUNSICHERUNG von Thomas Arzt

LAUTER VERNÜNFTIGE LEUTE von Gerhard Meister

DIE VERUNSICHERUNG von Thomas Arzt
Im Kaiserstüberl bringt Wirtin Uschi dem Gsiberger Andi, Stammgast Michel und der Landesrätin für Tourismus, Umwelt und Landschaftspflege, Marianne Frühauf, erst mal eine Runde Bier auf den Schreck. Straßensperren, Geheimnisse, Fremde mit unbestimmtem Auftrag - irgendetwas geht vor sich im Ländle. Vorarlberg soll neu vermessen werden, heißt es. Aber warum? Wozu? Und: Von wem? Stadt, Land, EU? Und während der zugereiste Landvermesser Nathanael jede Aussage verweigert, erinnert sich die demente Roswitha an ein Ereignis vor hundert Jahren...
DIE VERUNSICHERUNG ist ein zeitgenössisches Volksstück über Heimatverbundenheit, Veränderungen und Sehnsüchte: Einsamkeit mischt sich mit Angst vor dem Fremden, Lokalpatriotismus trifft auf Zukunftsängste, Geschichtsvergessenheit und politischer Widerstand konkurrieren miteinander. Voller abgründigem Humor schickt Thomas Arzt seine Figuren auf eine Reise zu sich selbst und konfrontiert sie mit der Frage: Ist das noch mein Ländle? Oder, wie die demente Roswitha fragen würde: "Aber wo ist's, das Daheim?".

LAUTER VERNÜNFTIGE LEUTE von Gerhard Meister
1919: Vorarlberg stimmt ab und gehört nun zur Schweiz. 1938: Vorarlberg entscheidet, dass es zum Deutschen Reich gehört. 1945: Vorarlberg kehrt schweren Herzens in die Schweiz zurück. 2019: Die Vorarlberger sind seit 100 Jahren Schweizer. - Fast. Herzlichen Glückwunsch! Ein Chor rastloser Stimmen streift durch diese 100 Jahre auf der Suche nach der einzig wahren Identität der Vorarlberger: Männer, Frauen, Christen, Antisemiten, Soldaten, Arbeiter, Nonnen, Katzen, Hunde, Verehrerinnen des österreichischen Kaisers und Verehrer des deutschen Führers. Alle kommen zu Wort. Alle sind wütend. Und vernünftig. Alle reden sich um Kopf und Kragen.
Gerhard Meister verändert mit seinem Gedanken-Experiment über LAUTER VERNÜNFTIGE LEUTE den Lauf der Geschichte und lässt in dieser historischen Fiktion die Vorarlberger um Nationalität, Sprache, Identität, Humor und Religion ringen: Zu welchem Land gehört Vorarlberg? Und welche Menschen gehören zu Vorarlberg? Wer hat die Wahl? Was gebietet das Gesetz der Stunde, was der gesunde Menschenverstand und was die Vernunft?

Publikumsgespräch am So 7. April 2019 mit Gerhard Meister

Matinee

So, 03.03.2019, 11.00 Uhr

Premiere

Fr, 08.03.2019, 19.30 Uhr
Tickets

Termine

Di, 12.03.2019, 19.30 Uhr
Sa, 23.03.2019, 19.30 Uhr
Fr, 29.03.2019, 19.30 Uhr
So, 07.04.2019, 19.30 Uhr
Mi, 10.04.2019, 19.30 Uhr
Do, 18.04.2019, 19.30 Uhr
Tickets

Publikumsgespräch

So, 07.04.2019, 21.00 Uhr

Auswärts

Do, 11.04.2019, 20.00 Uhr
 

Dauer

ca. 130 Minuten mit Pause

Die werden uns doch nicht den Arlberg abgraben, was? (Gsiberger)
Nichts ist so bedrohlich, wie die eigene Unsicherheit. (Nathanael)
Die Gegenwart ist irgendwie in einem Durcheinander. (Uschi)

aus DIE VERUNSICHERUNG

Pressestimmen

„Die Regisseurin Patricia Benecke inszenierte die beiden sehr unterschiedlichen Stücke in einem Guss, mit sehr viel Gespür für die einzelnen Figuren, für Wechselwirkungen von Humor und Ernsthaftigkeit und einem klaren Gefühl für Rhythmus. Carolin Mittler, verantwortlich für die Ausstattung, hat eine für beide Stücke perfekt funktionierende, multifunktionale Bühne kreiert und dazu trefflich charakterisierende Kostüme entworfen.“
Dagmar Ullmann-Bautz, 10.3., kulturzeitschrift.at

„Die straffe Regie von Patricia Benecke erlaubt keine Durchhänger, besticht durch die Perfektion von Timing und Rhythmus, die unverzichtbar ist bei Meisters wie eine Musikkomposition mit Wiederholungen und Variationen aufgebautem Text. Das Ensemble kommt der Regie in den beiden nur durch die "Hausaufgabe" verbundenen, stilistisch so unterschiedlichen Kurzdramen mit erkennbarer Spielfreude entgegen. Es hat innerhalb kurzer Zeit zu einer erstaunlichem Homogenität gefunden. Das Ergebnis zeigt: es hat sich gelohnt. Für Vorarlberg. Und fürs Theater.“
Thomas Rotschild, 8.3., nachtkritik.de

„Schöne Bilder, einige humorvolle Passagen und das Schauspiel der sechs Darsteller sind das Plus dieser Doppelinszenierung von Patricia Benecke.“
Lisa Kammann, 12.3., Neue Vorarlberger Tageszeitung

„Ein hervorragendes Ensemble bot am Freitag einen Abend, der zum Nachdenken angeregt hat: Über das, wer wir sind und vor allem auch, wer wir künftig sein wollen.“
9.3., vorarlberg.orf.at

weiterlesen

Mit Felix Defèr Schauspiel  / Luzian Hirzel Schauspiel  / Rahel Jankowski Schauspiel  / David Kopp Schauspiel  / Elke Maria Riedmann Schauspiel  / Bo-Phyllis Strube Schauspiel
Inszenierung: Patricia Benecke  / Bühne und Kostüm: Carolin Mittler  / Musik: Ivo Bonev  / Dramaturgie: Christa Hohmann  / Regieassistenz: Sabrina Wieczorek  / Ausstattungsassistenz: Lilli Löbl  / Inspizienz: Eva Lorünser