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Die Collagierte Zeit

Ingeborg Bachmann, Paul Celan, Max Frisch Inszenierung und Fassung: Simon Meienreis

Mai 1948: Der noch weit von späterem Weltruhm entfernte Züricher Schriftsteller Max Frisch reist durch Deutschland. Seine Impressionen eines zerstörten, desorientierten Landes nach der Katastrophe wird er 1950 als TAGEBÜCHER 1946-1949 veröffentlichen. Neben dem Zeitbezug entwirft er Skizzen seiner berühmten Dramen und Erzählungen. Und er legt ein Programm an, dass seine gesamte literarische Karriere prägen wird: Das Spiel mit der Wahrheit und die permanente Neuerfindung des Ichs.
Mai 1948: Ingeborg Bachmann und Paul Celan lernen sich in Wien kennen. Sie werden ein Liebespaar. Ihr Briefwechsel ist ein Dokument des Ringens um Sprache. Die Missverständnisse, das Hadern um Worte, das Ungesagte sind Zeugnisse der Unmöglichkeit, Wahrheit durch Literatur zu erfassen. Motive, die sich auch durch ihre Werke ziehen werden.
Drei Schriftsteller mit radikal unterschiedlichen biografischen Hintergründen: Der „neutrale“ Eidgenosse, die österreichische Tochter eines NSDAP-Mitgliedes und der Überlebende, dessen Schmerz und Verluste sich tief in seine Gedichte einbrennen. Ingeborg Bachmann, Paul Celan und Max Frisch schreiben in einer Zeit, in der Zivilisation nach der Shoa undenkbar erscheint, in einer Sprache, in der die barbarische Vernichtung befohlen und vollzogen wurde. Wie kann es da unverdorbene Worte geben?

 

Matinee

So, 17.03.2019

Termine

Fr, 22.03.2019
Di, 26.03.2019
Sa, 06.04.2019
Fr, 12.04.2019
Mi, 24.04.2019
Do, 09.05.2019
So, 12.05.2019
 

Dauer

wird bekannt gegeben

MAN KANN WAHRHEIT
NICHT ZEIGEN,
NUR ERFINDEN.
MAX FRISCH