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König Ottokars Glück und Ende

Franz Grillparzer Inszenierung: Johannes Lepper

Franz Grillparzers Geschichtsdrama KÖNIG OTTOKARS GLÜCK UND ENDE entfaltet nicht nur einen historischen Stoff; Geschichte und Zeit werden hier selbst zum Thema. Der lange glücksverwöhnte Ottokar kann sein großes Ziel, deutscher Kaiser zu werden, nicht erreichen. Die Fürsten stimmen bei der Kaiserwahl in Frankfurt für Rudolf von Habsburg, einen gnädigen und gerechten Mann, und nicht für Ottokar, den ungesetzlich herrischen Typ des Monarchen, dessen Macht auf der Gewalt des Säbels und nationalistischem Hochmut beruht. Ottokar gibt seinen Kampf gegen Kaiser Rudolf dennoch nicht auf und fällt letztlich in der Schlacht auf dem Marchfeld. In KÖNIG OTTOKARS GLÜCK UND ENDE thematisiert Grillparzer den geschichtlichen Zusammenhang von Schuld und Sühne, in den sich der ehrgeizige Ottokar, König von Böhmen, der sich zum Kaiser berufen fühlt, verstrickt. Ottokar, von der Illusion der Macht gefangen, zeigt erst kurz vor dem Tod Einsicht und Reue über das von ihm begangene Unrecht. Obwohl Grillparzer in seinem Trauerspiel den österreichischen Gründungsmythos in Szene setzt, ist das Stück weder ein plattes patriotisches Lehrstück noch eine einsinnige Napoleon-Analogie. Vielmehr wird ein vorsichtig gezeichnetes Gegenbild zu seiner eigenen Zeitepoche in der Hoffnung entworfen, dass die Zuschauer die Kritik an der gegenwärtigen Epoche der Restauration verstehen mögen.

Matinee

So, 28.04.2019

Premiere

Sa, 04.05.2019

Termine

Di, 07.05.2019
Do, 16.05.2019
Mi, 29.05.2019
So, 02.06.2019
Fr, 07.06.2019
Sa, 22.06.2019
 

Dauer

wird bekannt gegeben

's wird keiner bös, der nicht, bevor er's ward, erst gut gewesen.

aus König Ottokars Glück und Ende