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Vorarlberger Landestheater Vorarlberger Landestheater

Spiel
Wry Smile Dry Sob

Spiel von Samuel Beckett
Wry Smile Dry Sob Kreation von Silvia Costa (UA)

Spiel
von Samuel Beckett
Übersetzung: Erika und Elmar Tophoven

Auf den ersten Blick ist es eine klassische Ménage-à-trois: ein Mann steht zwischen zwei Frauen, seiner Ehefrau und seiner Geliebten. Nur sind die drei längst tot, und können nicht einmal im Tod den emotionalen Verstrickungen entrinnen. Gefangen in einer schier endlosen Gegenwart bleibt ihnen nichts als die endlose Wiederholung des Vergangenen, indem sie immer wieder die je eigene Version der Geschichte erzählen. Doch niemand scheint ihre Stimmen zu hören und das erlösende Nichts eines Nie-Gewesen-Seins, nach dem sie sich sehnen, wird niemals kommen.

Mit Grégoire Gros / Zoe Hutmacher / Fabienne Trüssel
Inszenierung und Raum: Silvia Costa

Wry Smile Dry Sob
Kreation von Silvia Costa (UA)

In einer musikalisch-choreographischen Installation setzt sich die italienische Regisseurin Silvia Costa, Grenzgängerin zwischen Theater und bildender Kunst, mit den zentralen Themen im Werk von Samuel Beckett auseinander: die unendliche Wiederholung der Grunderfahrung von Absurdität im ausweglosen Dilemma des Daseins, der existentielle Schmerz und das Gefühl, in eine feindliche Welt geworfen zu sein, die Unmöglichkeit wirklicher Begegnungen und Beziehungen.

Mit Grégoire Gros / Leonie Humitsch / Zoe Hutmacher / Carmen Pratzner / Silvia Salzmann / Fabienne Trüssel
Inszenierung, Raum, Choreographie: Silvia Costa  / Musik: Nicola Ratti  / Kostüm: Laura Dondoli  / Mitarbeit Inszenierung: Rosabel Huguet  / Dramaturgie: Stephanie Gräve  / Regieassistenz: Agnes Kitzler  / Ausstattungsassistenz: Lilli Löbl

Premiere

Fr, 01.03.2019, 19.30 Uhr
Tickets

Termine

Sa, 02.03.2019, 19.30 Uhr
So, 03.03.2019, 20.30 Uhr
Do, 14.03.2019, 19.30 Uhr
Fr, 15.03.2019, 19.30 Uhr
Sa, 16.03.2019, 19.30 Uhr
Sa, 16.03.2019, 22.00 Uhr
So, 17.03.2019, 19.30 Uhr
Tickets

Publikums­gespräch

Do, 14.03.2019, 20.45 Uhr
 

Dauer

ca 50 Minuten

Pressestimmen

„So ist es eine spannende Gegenüberstellung, die Silvia Costa hier mit den Stücken "Spiel" und "Wry Smile Dry Sob" gelingt und die in ihren Inszenierungen schlicht und einfach überzeugen: ein gelungener Theater-Doppelpack, der intelligent und klug Schicht um Schicht abträgt und den Blick freilegt auf das ewige Spiel von Liebe und Macht.“
Veronika Fehle, 4.3., Vorarlberger Nachrichten

„Im ersten Teil sind es also sprechende Köpfe, im Zweiten kommt die Sprache ganz zum Verstummen. Drei Körper plus drei Tänzerinnen vollführen stark verlangsamte Bewegungen, und zwar gleichzeitig. Ein präzise durchchoreografiertes Setting, bei dem man als TheaterbesucherIn nur so staunen kann.“
„Im Herumwandern ergeben sich stets neue Blickachsen und trotz der extremen Verlangsamung der Bewegungen entsteht eine ganz eigentümliche, prickelnde Spannung.“
„Während im ersten Teil genaues Zuhören erforderlich ist, schärft der zweite Teil unsere visuelle Wahrnehmung. Beide Teile sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Ein Theatererlebnis der besonderen Art ist garantiert.“
Annette Raschner, 28.2., Kulturmagazin Radio Vorarlberg

„Womit Silvia Costa das Publikum nach Becketts „Spiel“ mit Zeit- und Sprachabrissen dann konfrontiert, ist von geradezu irrwitziger dramaturgischer Kühnheit (…)“
Wolfram Frommlet, 4.3., Schwäbische Zeitung

„Ein spannender Vergleich mit schönen Bildern und einem Hauch allgemeingültiger Ewigkeit.“
Brigitte Kompatscher, 5.3., Neue Vorarlberger Tageszeitung

„Dabei wirken sie vor allem im zweiten choreografischen Teil, der wortlos über die Bühne geht, entrückt und agieren nur noch nonverbal in einem introvertierten, fast hypnotisierenden Spiel, wo jede kleinste Änderung des Gesichtsausdrucks oder der Körperhaltung von Bedeutung ist. Was die italienische Jungregisseurin Silvia Costa in der Uraufführung ihres genreübergreifenden Stücks «Wry Smile Dry Sob» (Gequältes Lächeln Trockenes Schluchzen) auf die Bühne der Box – einer Art Studiobühne – bringt, ist eine beeindruckende Choreografie menschlicher Verstrickungen in einer unerlösten Dreiecksbeziehung.“
Markus Wigert, 5.3., St. Galler Tagblatt

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