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Erica Lillegg: Hommage an eine Vergessene Lesung und Gespräch mit Dr. Ernst Seibert

Auf einer Kanonenkugel durch die Lüfte sausen, in die Zukunft reisen oder mit Tieren sprechen - in Erica Lilleggs phantastischen Erzählwelten wird Unmögliches möglich und die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit aufgehoben.

Die 1907 in Graz geborene und 1988 in der Nähe von Paris verstorbene Autorin gilt als Wegbereiterin der phantastischen Erzählung in der deutschsprachigen Kinderbuchliteratur.
Lillegg verhandelt in ihren kunstvollen Texten die großen Themen des Lebens: Einsamkeit, Freundschaft und die Suche nach Glück... immer aus der Perspektive kindlicher Erlebniswelten, immer mit Empathie für ihr junges Publikum.

In Deutschland wurde sie als Kinderbuchautorin geschätzt, in Österreich jedoch verkannt und nach ihrem Tod vergessen.

Wer war Erica Lillegg? Wie kann ihr Werk heute verortet werden? Welche Gründe führten zu ihrem Vergessen?
Anlässlich der Inszenierung ihres Romans VEVI am Vorarlberger Landestheater ist der Abend eine Hommage und der Versuch, eine zu Unrecht vergessene Autorin wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Dr. Ernst Seibert ist Privatdozent am Institut für Germanistik der Universität Wien und Begründer der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteratur-Forschung.

 

Publikums­gespräch

Fr, 06.12.2019, 19.30 Uhr