Ilia Skvirskii

Der 25-jährige russische Tenor Ilia Skvirskii feierte im Sommer 2024 sein Debüt bei den renommierten Bregenzer Festspielen als Teil ihres Opernstudios. Dort überzeugte er in der Rolle des Gherardo in Puccinis Gianni Schicchi unter der Regie von KS Brigitte Fassbaender und sang zudem die Rolle des Roggiero in der Hauptproduktion von Rossinis Tancredi, dirigiert von Yi-Chen Lin. Im Winter 2025 wird Ilia in einer Neuproduktion von Mozarts DON GIOVANNI am Landestheater Bregenz (Hausdebüt) erstmals die Rolle des Don Ottavio übernehmen.
Der junge Tenor stammt aus Miass und studiert derzeit an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Rainer Trost. 2023 gab er sein Debüt im Wiener Musikverein als Tenor im Solistenquartett von Franz Schmidts Das Buch mit sieben Siegeln unter der Leitung von Manfred Honeck. Er arbeitete bereits mit renommierten Dirigenten wie Constantin Orbelian, Christoph Meier und Vladimir Kiradjiev zusammen.
Zu seinem Repertoire zählen Rollen wie Tamino (Die Zauberflöte), Nemorino (L’elisir d’amore), Conte Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Lensky (Eugen Onegin) und der Herzog (Rigoletto).
Ilia nahm an zahlreichen Wettbewerben teil und gewann 2022 den Kamen-Chanev-Wettbewerb in Plovdiv, Bulgarien, wobei er einen Sonderpreis von der berühmten Sopranistin Krassimira Stoyanova erhielt. Im Jahr 2024 gewann er den ersten Preis beim Hans Staud Musikpreis.