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Michael Witte

{Michael Witte

Michael Witte ist ein 1957 in Köln geborener Schauspieler und Regisseur, der in West-Berlin studierte.

Dort mimte er am Kleinen Theater am Südwestkorso en suite hundert mal James Dean und hatte die Ehre, von der Kritikerlegende Friedrich Luft verrissen zu werden. Daraufhin zog es ihn aus Berlin-West hinaus in die BRD zu Engagements an das Theater an der Ruhr, den Theatern in Konstanz, Aachen, Köln, Darmstadt, Oberhausen und Freiburg.

Mit dem TAR und anderen Ensembles gastierte er weltweit in Südamerika, den USA, Polen, der Bundesrepublik Jugoslawien, der Türkei, auf nationalen und internationalen Theaterfestivals in Caracas/Venezuela, beim Theatertreffen in Berlin, dem BITEF in Belgrad, der Ruhrtriennale, den Wiener und Berliner Festwochen und den Bad Hersfelder Festspielen. Michael arbeitete in Theater- Musiktheater und Opernproduktion mit Yair Sherman, Kai Voges, Antje Lenkeit, Joan Anton Rechi, Stef Lernous, Erna Ómarsdóttir, Johannes Lepper, Simon Stone, Peter Carp, Christina Tscharyiski, Kornél Mundruczó, Amir Reza Koohestani, Mariano Pensotti und Jernej Lorenci. 

Den Oberhausener Theaterpreis erhielt er für seine Rolle als Klamm in „Klamms Krieg“, sowie als „Buckingham“ in „Richard III.“  in der Regie von Johannes Lepper, mit dem ihn über viele Jahre ein gemeinsames künstlerisches Verständnis verbindet, so dass Leopoldstadt inzwischen die achte gemeinsame Zusammenarbeit ist.

Für seine Rolle als Henry Miller in „Sexus“ am Theater Oberhausen unter der Regie von Andrij Zholdak wurde er als Schauspieler des Jahres nominiert. 

Michael Witte ist in Film-und TV Produktionen u.a. in der Regie von Christian Petzold, Christian Schwochow, Nicole Weegmann, François Ozon, Dominik Graf, Måns Mårlind und in dem für den Grimmepreis nominierten Fernsehfilm „Die Heimsuchung“ in der Regie von Stephan Rick zu sehen. 

2021 realisierte er am Scharountheater Wolfsburg das Filmprojekt "Homo Ferus I + II“.

Als Sprecher trat er 2023 mit dem Ensemble 1700 und seiner Leiterin Dorothee Oberlinger mit "Pastorale"in der Philharmonie Köln und 2025 bei den Schlosssfestspielen Schwetzingen auf.

Seit 2025 arbeitet freischaffend und hat ab November 2026 ein Gastengagement am Schauspiel Köln.

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Spielzeit 2026/2027