Elias Lepper

Elias Lepper ist Dramaturg, der seine konzeptionelle Arbeit an der Schnittstelle von Theater, Kunst und gesellschaftlichem Diskurs entwickelt. Seine dramaturgische Praxis zeichnet sich durch die Auseinandersetzung mit Machtstrukturen, Krisennarrativen und den grotesken Aspekten der Gegenwart aus.
Seine Theaterlaufbahn begann er als Dramaturg am Vorarlberger Landestheater, wo er unter anderem die Produktionen "König Ödipus", "The Black Rider" (Regie: Johannes Lepper), "Nora oder ein Puppenhaus" (Regie: Birgit Schreyer Duarte) und „Von Mäusen und Menschen“ (Regie: Agnes Kitzler) betreute. Anschließend wechselte er als Dramaturg ans Staatstheater Kassel. Zu seinen wichtigsten Arbeiten dort zählen die Uraufführung „Zonenrandgebiet“ (Regie: Alexander Eisenach), die deutschsprachige Erstaufführung von „Triage“ (Maya Arad Yasur), die performative Show „Game Over“ (Studio Julian Hetzel) und die spartenübergreifende Musiktheater-Produktion „Die Hamletmaschine“ (Regie: Florentine Klepper & Valentin Alfery). Zudem war er in der Videomitarbeit bei der Schweizer Erstaufführung von „Network“ am Konzert Theater Bern beteiligt.
Aktuell ist er im Bereich Konzeption & Veranstaltungsmanagement bei der documenta und Museum Fridericianum gGmbh in Kassel tätig. Parallel dazu bleibt er dem Theater als Gastdramaturg am Vorarlberger Landestheater verbunden, wo er zuletzt Shakespeares „Macbeth" (Regie: Johannes Lepper) betreute.
Elias Lepper ist Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung, hat einen Master in Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum und ein Zertifikat in Kulturmanagement und Medienmanagement der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.