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WETTERFÜHLIG
Bella Angora
HERZOG BLAUBARTS BURG
Béla Bartók | Eberhard Kloke
WAX TRADERS
Eva-Maria Bertschy und Kojack Kossakamvwe | Uraufführung
DAS GESETZ
DER SCHWERKRAFT
Olivier Sylvestre | Österreichische Erstaufführung
SHOSHA
Die Geschichte eines jüdischen Hundes
Yonatan Esterkin nach Asher Kravitz
Béla Bartóks einzige Oper HERZOG BLAUBARTS BURG führt in die Psyche eines Mannes, dessen Burg mehr ist als ein Gebäude – sie ist sein Innerstes, ein Labyrinth aus Geheimnissen, verborgenen Wahrheiten und unterdrücktem Schmerz. Judith betritt als Blaubarts neue Frau diesen düsteren Kosmos – und verlangt Antworten. Doch wie weit darf man gehen, wenn man wissen will? Und welche Türen sollte man besser geschlossen halten?
ab 15. März
Der Protagonistin in Bella Angoras WETTERFÜHLIG ist die Welt unerträglich geworden. Zu viele Reize, zu viel Lärm, zu viele Erwartungen. Sie zieht sich zurück, kappt alle Verbindungen und macht ihre Wohnung zur Festung, um sich selbst wiederzufinden – oder überhaupt erst zu entdecken. Während draußen das Leben weitergeht, bleibt ihr eine letzte Verbindung zur Außenwelt: das Wetter.
am 18. | 20. und 22. März
Das Klangprojekt PANDORAS DREAM ist eine berührende musikalische Zusammenarbeit zwischen dem griechischen Musiker Andreas Paragioudakis, dem deutschen Kontrabassisten Florian King und dem palästinensischen Perkussionisten und Vokalkünstler Tony Majdalani. Dieses innovative Projekt präsentiert eine einzigartige Fusion aus Klangsphären und Liedern, die auf dem Gedicht "After the Noise" der Schweizer Autorin und Malerin Lucie Schaeren basieren.
am 20. März
Überraschend, intensiv und geprägt von einer Palette höchst eigenwilliger Klangfarben: Die visionäre isländische Künstlerin Björk hat über Jahrzehnte eine musikalische Welt geschaffen, die zwischen Pop und Elektronik, Folk und avantgardistischen Klangexperimenten oszilliert. Ihre Songs sind zugleich kraftvoll und zerbrechlich, wuchtig und emotional.
Rebecca Hammermüller und Band widmen sich diesem Repertoire auf sehr persönliche Weise, unternehmen mit neuen Arrangements und viel Spielfreude eine Reise in die isländische Seelenwelt.
ab 26. März
In ihrem neuen Musiktheaterstück arbeiten Eva-Maria Bertschy und Kojack Kossakamvwe mit einem wahrhaft transnationalen Ensemble von Künstler:innen aus Ghana, Côte d’Ivoire, D. R. Kongo und der Schweiz. Inspiriert von traditionellen Erzählformen, getragen von einem Chor dreier Frauen, schaffen sie eine ausufernde Ballade über die jahrhundertealten Handelsbeziehungen zwischen der europäischen Textilindustrie und ihren Kundinnen in Westafrika und erzählen ein Stück Kolonialgeschichte.
ab 9. April
In einer Vorstadt treffen zwei Jugendliche aufeinander, die mit ihrer Identität ringen und auf der Suche sind nach Zugehörigkeit und Akzeptanz: Dom und Fred stehen am Grenzpunkt zwischen Kindheit und Erwachsenwerden, zwischen den Erwartungen, die man an sie stellt, und dem Wunsch, ganz einfach sie selbst zu sein.
ab 11. April
SHOSHA erzählt die Jahre des Nationalsozialismus aus der Perspektive eines Tieres und macht so auf ungewöhnliche Weise erfahrbar, was oft sprachlos macht. Es geht um Ausgrenzung und um Loyalität, um die Frage, wer wir sind und wer wir sein dürfen. Shoshas Hundeblick ist klar, offen, frei von Hass. Sie urteilt nicht. Und gerade deshalb zeigt ihre Perspektive mit erschütternder Deutlichkeit, was passiert, wenn Menschen beginnen, einander die Menschlichkeit abzusprechen.
ab 25. April