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ATLAS STREIKT

nach dem Roman von Ayn Rand | Uraufführung Inszenierung: Niklas Ritter

Geheimnisvolles geschieht in den USA der 50er Jahre: Menschen verschwinden spurlos, ohne Anzeichen von Gewalt. Es sind die Begabten und Erfolgreichen, Chefs florierender Unternehmen und Banken, gefeierte Künstlerinnen und Künstler, die Klügsten und Talentiertesten aus Wissenschaft und Handwerk. Sie hinterlassen Lücken in der Gesellschaft, die Wirtschaft gerät ins Schleudern. Eisenbahnerbin Dagny Taggart und Hank Rearden, Selfmade-Stahlmagnat, werden ein Liebespaar und wollen den Niedergang aufhalten. Doch sie kämpfen an zwei Fronten: gegen den „Feind“, der die Menschen weglockt, und gegen die korrupte Machtblase in Politik und Wirtschaft.
Die russisch-amerikanische Schriftstellerin Ayn Rand (1905–1982) ist hochumstritten, gilt als kapitalistische Vordenkerin und erbitterte Gegnerin des Kommunismus. In ATLAS SHRUGGED aber prallen nicht zwei Systeme aufeinander – es ist ein Krimi um eine mediokre kapitalistische Machtclique, die sich des sozialen Gedankens bedient, um eigene Pfründe zu sichern. Gegen jene, die Fortschritt und Veränderung befördern, indem sie zum Beispiel Stahl nachhaltiger produzieren, einen Motor kreieren, der ohne fossilen Brennstoff auskommt …

Download: Begleitmaterial (PDF)

Download: Programmheft (PDF © Julia Benning)

Audioeinführung zum Stück von Juliane Schotte (Dramaturgin)

 

Mit Vivienne Causemann  / Rebecca Hammermüller  / Stefan Hartmann  / Luzian Hirzel  / Maria Lisa Huber  / Ingolf Müller-Beck  / Nico Raschner  / Raphael Rubino  / Nanette Waidmann
Inszenierung und Fassung: Niklas Ritter  / Musik: Oliver Rath  / Bühne und Kostüm: Annegret Riediger  / Licht: Simon Tamerl  / Video: Stefan Hartmann  / Niklas Ritter  / Dramaturgie: Juliane Schotte

Premiere

Sa, 23.09.2023, 19.30 Uhr
Tickets

Vorstellungen

Do, 28.09.2023, 19.30 Uhr
Fr, 29.09.2023, 19.30 Uhr
Di, 24.10.2023, 19.30 Uhr
Sa, 28.10.2023, 19.30 Uhr
So, 29.10.2023, 17.00 Uhr
Tickets

Publikums­gespräch

So, 29.10.2023, 20.00 Uhr
Eintritt Frei
 

Dauer

ca. 3 Stunden 15 Minuten, eine Pause

Pressestimmen

„Er (Niklas Ritter) langweilt dabei nicht mit theoretischen Einschüben, sondern konzentriert sich auf den Plot mit kurzen Dialogen, einem Spannung erzeugenden, gut mit Musik von Oliver Rath unterlegten, ineinander verzahnten Szenenwechsel und wagt sich dabei bis an die Grenze zu Karikatur und Überhöhung. Schon die unrealistisch rasche Entschlossenheit, mit der die auf ihren Verstand vertrauende Eisenbahn-Erbin Dagny Taggart Entscheidungen fällt, die die Prosperität ihres Unternehmens fördern, verweist auf die utopische Definition von Freiheit durch Ayn Rand. Rand geht davon aus, dass es in uneingeschränkter Freiheit ausschließlich lautere Beweggründe sind, die die Menschen zum Handeln verleiten. So wie Vivienne Causemann die Figur Dagny spielt, ist sie über jeden Vorwurf der Unaufrichtigkeit erhaben und im Übrigen auch über den Vorwurf der Überheblichkeit. Eine Gratwanderung, die gelingt.“ Christa Dietrich, nachtkritik.de, 24.9.23

„In manchen Momenten fühlt man sich wie in einer Koproduktion von David Lynch und den Coen Brothers, besonders was die Dialoge und die popkulturellen Zitate
angeht.(...)Theater darf provozieren, herausfordern und auch ungemütlich sein - wir sind hier schließlich nicht in einem Wellnesshotel. Das Landestheater stellt sich dieser Herausforderung mit einer mutigen Inszenierung von "Atlas streikt" und löst diese Aufgabe im Sinne von Ayn Rand - mit Verstand.“ Felix Holzer, Vorarlberger Nachrichten, 25.9.23

„Niklas Ritter, verantwortlich für Text und Inszenierung, hat es geschafft, diese große Geschichte einzudampfen und dennoch gut verständlich zu erzählen, aufgefächert in viele kleine, temporeiche Szenen, ergänzt mit eigenen Dialogen, unterstützt von einem fantastischen Geräusch- und Musikteppich des musikalischen Leiters des Hauses Oliver Rath und seinen als auch von Stefan Hartmann kreierten, mitreißenden Videoprojektionen.(...)Der erste Teil bis zur Pause präsentiert sich als eine eher leichte und doch spannende, mitherrlichem Witz gespickte Einleitung, in der die Protagonist:innen erklärt und etabliert werden. Nach der Pause nimmt das Stück enorm an Fahrt auf, ähnlich einer Achterbahn, voller Dramatik, sich zuspitzend in einen furiosen Epilog. Von Anfang an nimmt die Geschichte gefangen, bleibt bis zum Schluss spannend und mitreißend. Das liegt einerseits an der großartigen Inszenierung von Niklas Ritter, andererseits an einem ganz wunderbaren und energiegeladenen Ensemble. Und noch etwas begeistert an dieser Produktion – die Ausstattung von Annegret Riediger, mit wunderbaren, sich in die Geschichte einfügenden Kostümen und einem fantastischen, extrem beeindruckenden Bühnenbild, das von Simon Tamerl einfach perfekt ins Licht gesetzt wurde. Ein Bühnenbild, das fast die Möglichkeiten des Theaters sprengte und nur durch ein großartiges Haustechnik-Team unter der Leitung von Tino Machalett dennoch auf die Beine gestellt werden konnte. Mit großem Applaus bedankte sich das Publikum, und nicht wenige stürzten sich unmittelbar danach in lebhafte Gespräche. So muss Theater sein!!!“ Dagmar Ullmann-Bautz, Kulturzeitschrift, 24.9.23

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